Kreis Göppingen Forderung nach Stärkung der Friedensarbeit

Kreis Göppingen / PM 14.03.2014

Die Synodalen der Offenen Kirche aus Göppingen/Geislingen, Anita Gröh und Werner Stepanek, fordern eine Stärkung des Friedenspfarramts in der Württembergischen Landeskirche ein. Mit einem Antrag bei der kürzlich tagenden Landessynode wollen sie erreichen, dass die bisherige Stelle für Friedensarbeit aufgestockt wird. Angesichts der dramatischen Situation im syrischen Bürgerkrieg, der Krisensituation in der Ukraine und den kriegerischen Spannungen in mehreren afrikanischen Staaten muss sich auch die Evangelische Landeskirche in Württemberg nach Ansicht der beiden Synodalen stärker in eine Diskussion um einen gerechten Frieden einbringen. Nach christlicher Überzeugung müssen Menschen dazu bewegt werden, Frieden zu stiften. Daraus erwachsen friedensethische Fragen, die es auch in Württemberg zu erörtern gelte.

Sie seien sich bewusst, dass sich kirchliches Handeln nur mittelbar auf politische Entscheidungen auswirke, so Gröh und Stepanek. Gerade deshalb soll mit einer Stärkung der evangelischen Friedensarbeit eine menschenfreundliche und lebensdienliche Politik unterstützt werden. Zudem ist die Württembergische Landeskirche mit ihren Missionswerken und Diensten im Ausland sowie dem Gustav-Adolf-Werk weltweit tätig. Dies verlange, so Gröh und Stepanek, eine verstärkte christliche Orientierungskraft.