Neubau Feuerwache: Renftle widerspricht

Helmut Renftle: Die Planung  für Jebenhausen ist noch „sehr frisch“.
Helmut Renftle: Die Planung für Jebenhausen ist noch „sehr frisch“. © Foto: Giacinto Carlucci
Göppingen / Susann Schönfelder 02.08.2018
Baubürgermeister Helmut Renftle betont, dass sich seine Aussage zur Barrierefreiheit auf Faurndau bezogen habe.

Dem vermeintlichen Konflikt zwischen dem Göppinger Baubürgermeister Helmut Renftle und der Kreisbehindertenbeauftragten Claudia Oswald-Timmler in Sachen Feuerwehrmagazin Jebenhausen liegt offenbar ein Missverständnis zugrunde. Renftle war in der NWZ vom 26. Juli wie folgt zitiert worden: „Die neue Feuerwache mit Polizeiposten in Jebenhausen muss nicht barrierefrei sein. Sie ist keine öffentliche Versammlungsstätte. Das ist mit der Kreisbehindertenbeauftragten abgestimmt.“ Daraufhin hatte Oswald-Timmler in einer Pressemeldung mitgeteilt, dass es eine solche Absprache nicht gegeben habe und sie bisher in keinerlei Planungen oder Gespräche involviert gewesen sei, was die Barrierefreiheit der neuen Feuerwache und des Polizeipostens in Jebenhausen angeht. Oswald-Timmler berichtete von Anrufern, die ihr Unverständnis über ihre Entscheidung zum Ausdruck gebracht hätten.

Der Göppinger Baubürgermeister kritisiert, dass der Sachverhalt in der Zeitung falsch dargestellt worden sei. Er habe, was die Barrierefreiheit angeht, in der Gemeinderatssitzung über den Umbau des Feuerwehrmagazins in Faurndau und nicht den Neubau in Jebenhausen gesprochen. „Natürlich werden wir die Planung für Jebenhausen noch mit Frau Oswald-Timmler abstimmen“, kündigt er an. In Faurndau werde auf den Einbau eines Aufzugs verzichtet, dies sei auch so mit der Kreisbehindertenbeauftragten besprochen und im Übrigen auch der Wille der Faurndauer Feuerwehr.

Für Jebenhausen sei die Planung dagegen noch „sehr frisch“, die Verwaltung habe aber vor der Sommerpause noch in das Verfahren einsteigen wollen, um keine Zeit zu verlieren. Im baurechtlichen Verfahren könne es durchaus noch zu Änderungen kommen, so Renftle. Nach der Sommerpause soll das Baugesuch eingereicht werden. Ende kommenden Jahres rechnet Renftle mit der Baugenehmigung.

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