Porträt Ernst Birzele: Seit 60 Jahren in der SPD

„Die SPD ist unentbehrlich und wird dringend gebraucht“, ist Ernst Birzele überzeugt. Der frühere Stadt- und Kreisrat glaubt fest an die Wiederauferstehung seiner Partei.
„Die SPD ist unentbehrlich und wird dringend gebraucht“, ist Ernst Birzele überzeugt. Der frühere Stadt- und Kreisrat glaubt fest an die Wiederauferstehung seiner Partei. © Foto: Staufenpress
Göppingen / Susann Schönfelder 19.11.2018
Seit 60 Jahren ist Ernst Birzele SPD- Mitglied. Die Partei ist unentbehrlich, glaubt der frühere Stadt- und Kreisrat.

Ernst Birzele ist unerschütterlich, was seine Partei angeht. Seit 60 Jahren hält er der SPD die Treue, in guten wie in schlechten Tagen. Sein politischer Lehrmeister Erhard Eppler gratulierte ihm zur „Diamantenen Hochzeit“ und überreichte ihm die Urkunde als Dankeschön für das langjährige Vertrauen. Die beiden Weggefährten sind sich einig, dass die letzte Stunde der Sozialdemokratie trotz Umfragetiefs und miserabler Wahlergebnisse noch lange nicht geschlagen hat: „Die SPD ist unentbehrlich, wird dringend gebraucht und muss sich das mit dem nötigen und auch berechtigten Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen immer wieder klar machen“, sagte Ernst Birzele bei der Feierstunde.

Der 81-Jährige ist ein SPD-Mann, wie er im Buche steht. Bereits in früher Jugend wurde er politisiert, sein Vater war Mitglied, Kreisvorsitzender und Kandidat der Gesamtdeutschen Volkspartei (GVP). Er selbst habe sich damals, im aktiven Wahlalter von 21 Jahren, entschieden, Mitglied einer Partei zu werden. „Da es die GVP nicht mehr gab, blieb der Weg in die SPD“, sagt Birzele – und es hört sich eher nach einer pragmatischen Entscheidung an.Wie auch immer: Dieses Ja zur Sozialdemokratie hält bis heute, hier fühlt er sich aufgehoben – „auch wenn ich gelegentlich schon Probleme mit der SPD hatte“.

Wie Ernst Birzele die Zukunft seiner Partei sieht, wie die SPD den Sinkflug stoppen kann und was er zur kürzlich entschiedenen Kapazitätserweiterung im Müllheizkraftwerk sagt, das lesen Sie am Dienstag in der gedruckten Ausgabe der NWZ und im E-Paper.

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