Göppingen/Klosterneuburg Erfolgreich auf der Europom

Der Göppinger Stand in der Babenbergerhalle in Klosterneuburg: 15 europäische Länder hatten Apfel- und Birnensorten in die Göppinger Partnerstadt zur "Europom" gebracht oder geschickt. Foto: Privat
Der Göppinger Stand in der Babenbergerhalle in Klosterneuburg: 15 europäische Länder hatten Apfel- und Birnensorten in die Göppinger Partnerstadt zur "Europom" gebracht oder geschickt. Foto: Privat
PM 02.11.2012
Die Göppinger Streuobstinitiative hat Äpfel und Streuobstgetränke im österreichischen Klosterneuburg - der Partnerstadt Göppingens - auf der europäischen Streuobstmesse "Europom" vorgestellt.

15 europäische Länder hatten Apfel- und Birnensorten nach Klosterneuburg gebracht oder geschickt, so dass dort eine mehrere tausend Sorten umfassende Ausstellung zusammenkam - für Pomologen ein Paradies, normalen Besuchern gefielen neben der Vielfalt auch die "sprechenden" Obstnamen wie Schweizer Hose, Schafsnase oder Hausmütterchen.

Neben den Obstsorten stand die "ganze Welt des Obstes" auf dem Programm. Zahlreiche Institutionen, Verbände, Obstinitiativen und Produzenten hatten ihre Stände in der Babenbergerhalle aufgebaut.

Die Göppinger Streuobstinitiative hatte sich schon früh um einen Stand auf der Europom bemüht, die Stadt Klosterneuburg und der Hauptveranstalter, die Bundesanstalt für Wein- und Obstbau, haben diese Bemühungen mit einer großen, kostenlosen Standfläche belohnt. Und so zogen fünf Göppinger Streuobstler mit vollgeladenen Fahrzeug nach Klosterneuburg, stellten eine Schaubrennerei der Firma J. Carl auf, präsentierten die aus Göppingen stammenden Apfelsorten Haux, Gehrers, Liebensteiner und Göppinger Musch und schenkten zahlreiche Obstgetränke zum kostenlosen Probieren aus.

Rasch zeigte es sich, dass die Vielfalt an Getränken gut ankam, diese viele Besucher an den Göppinger Stand zogen und so viele interessante Gespräche zustande kamen. Für zahlreiche Klosterneuburger war es der erste Kontakt mit der Partnerstadt, sie erfuhren einiges über die gemeinsamen historischen Wurzeln und über die schwäbische Landschaft mit dem Hohenstaufen und den Obstwiesen. Gut kamen die zahlreichen sortenreinen Apfel- und Birnendestillate an und die flüssigen Produkte aus dem Haux und Liebensteiner Apfel. Beliebt waren auch die alkoholfreien Seccos aus der Manufaktur von Jörg Geiger aus Schlat. Der "Winterbirnentraum" rief auch bei den zahlreichen österreichischen Obstgetränkeproduzenten Erstaunen und anerkennende Worte hervor.

Die Göppinger Streuobstler waren so drei Tage lang stark gefordert, sie konnten die heimischen Streuobstwiesen mit ihrer Obst- und Produktvielfalt den sehr interessierten Besuchern, die nicht nur aus Klosterneuburg, Wien und Österreich, sondern auch aus den nahen osteuropäischen Ländern kamen, vielfältig vermitteln. Dies ganz im Sinne einer lebendigen Partnerschaft mit einem Austausch von Bürger zu Bürger. Von offizieller Seite war das Interesse - außer einer lobenden Erwähnung bei der Begrüßung - nicht so groß.