Hang Erdrutsch an der B 10 größer als gedacht

Der Hang oberhalb der B 10 bei Ebersbach ist ins Rutschen geraten. Die Sicherungsarbeiten sollen noch bis Mittwoch andauern.
Der Hang oberhalb der B 10 bei Ebersbach ist ins Rutschen geraten. Die Sicherungsarbeiten sollen noch bis Mittwoch andauern. © Foto: Staufenpress
PM 11.03.2014
Noch bis voraussichtlich Mittwoch ist der rechte Fahrstreifen der B 10 kurz vor der Ausfahrt Uhingen-West in Fahrtrichtung Ulm gesperrt. Nach einem Erdrutsch muss dort der Hang gesichert werden.

Eine Hangrutschung oberhalb der B 10 bei Ebersbach sorgt derzeit dafür, dass die Bundesstraße kurz vor der Ausfahrt Uhingen-West nur einspurig befahren werden kann. Wie das Regierungspräsidium mitteilt, ist in Fahrtrichtung Ulm der rechte Fahrstreifen auf einer Länge von rund 200 Meter gesperrt.

Der Hang oberhalb der B 10 war in der vergangenen Woche ins Rutschen geraten. "Die völlig durchnässten Erdmassen, die noch instabil im Hang liegen, müssen nun beseitigt werden", teilt das Regierungspräsidium mit. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass die Erdmassen weiter bis zum Hangfuß abrutschen und dabei die Fahrbahn der Bundesstraße erreichen.

Am vergangenen Freitag seien deshalb als dringende Sofortmaßnahme Bäume im Bereich der Rutschung gerodet worden. Diese hätten sich schräg gestellt und drohten bei weiteren Bewegungen des Hangs auf die B 10 zu stürzen, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Wegen der Fällarbeiten musste die Bundesstraße sogar zeitweise in beiden Richtungen voll gesperrt werden.

Nach Abschluss der Rodungsarbeiten sei das gesamte Ausmaß der Rutschung erst sichtbar geworden. Für Samstag sei kurzfristig ein Bagger organisiert worden, um die Erdmassen wegzuräumen. Die Arbeiten hätten dann allerdings eingestellt werden müssen, als sich herausgestellt habe, dass die geplante Vorgehensweise nicht praktikabel gewesen sei.

Am Montag wurden die Arbeiten mit einem Kettenbagger, der sich auch im Hang bewegen kann, fortgesetzt. Bis zum Abschluss der Arbeiten, die voraussichtlich bis Mittwoch andauern, muss die einstreifige Verkehrsführung in Fahrtrichtung Ulm aus Sicherheitsgründen aufrechterhalten werden, teilt das Regierungspräsidium mit.