Göppingen Elternmentoren in den Startlöchern

In der Villa Butz nahmen die erfolgreichen Teilnehmer des Elternmentoren-Kurses ihre Urkunden entgegen. Der Kurs richtete sich speziell an Menschen mit Migrationshintergrund.
In der Villa Butz nahmen die erfolgreichen Teilnehmer des Elternmentoren-Kurses ihre Urkunden entgegen. Der Kurs richtete sich speziell an Menschen mit Migrationshintergrund. © Foto: Stadtverwaltung
Göppingen / SWP 27.01.2016
Zum ersten Mal organisierte in Göppingen die Baden-Württemberg-Stiftung eine spezielle Fortbildungsreihe für Interkulturelle Elternmentoren.

Den Abschluss der erfolgreichen Schulung der 13 neu ausgebildeten Interkulturellen Elternmentoren mit Migrationshintergrund bildete jetzt die feierliche Übergabe der Urkunden im Göppinger Haus der Familie in der Villa Butz. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Erfreut über die Zusammenarbeit mit der Stadt Göppingen, dem Staatlichen Schulamt und anderen Mitwirkenden zeigte sich Sabine Hagenmüller-Gehring, Vorstandsmitglied der Elternstiftung Baden-Württemberg, als sie die Urkunden übergab. Ein Empfehlungsschreiben für die Schulen, und damit auch die offizielle Gewichtung dieser Ausbildung, überreichte Jörg Hofrichter, Chef des Staatlichen Schulamtes Göppingen, den Mentoren. Er bot den Absolventen an, für sie eine Führung in der Behörde zu organisieren.

Die Schulung begann im November 2015. Themen rund um die Schule und Elternarbeit wurden unterrichtet. Themen lauteten zum Beispiel "Das Schulsystem in Baden-Württemberg und die Rolle der Eltern", "Rechte und Pflichten der Schule und Eltern", "Was tun bei Konflikten" und "Gelungene Kommunikation". Die Kosten für die Dozentin, die Unterrichtsmaterialien sowie die Kinderbetreuung wurden von der Stiftung getragen. Das Haus der Familie stellte als Kooperationspartner die Räume zur Verfügung. "Der Erfolg war nur möglich, weil hier viele gebündelte Kräfte im Gleichklang wirkten", betonte die städtische Integrationsbeauftragte Dragica Horvat als Mitinitiatorin der Fortbildung und dankte den Kooperationspartnern: neben dem Haus der Familie auch die Projektgruppe Interkulturelle Elternarbeit.

Durch diese enge Zusammenarbeit wurde auch die weitere Betreuung der Interkulturellen Elternmentoren ermöglicht. Die Bürgerstiftung hat einen gemeinsamen Antrag der Kooperationspartner bewilligt, so dass die Anleitung der Elternmentoren für ein Jahr gesichert ist.

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