Kreis Göppingen Ein Prosit auf die Sieger

Hans-Dieter Hilsenbeck übergab an die Teams die Bier-Gutscheine.
Hans-Dieter Hilsenbeck übergab an die Teams die Bier-Gutscheine.
CONSTANTIN FETZER 13.06.2012
Die Siegerteams des Maibaumwettbewerbs von NWZ und Geislinger Zeitung haben bei der Lammbrauerei in Gruibingen auf ihren Erfolg angestoßen - und haben sich über ihre Urkunden gefreut.

Die drei schönsten Maibäume im Kreis Göppingen stehen in Böhmenkirch, Wißgoldingen und in Oberhausen bei Rechberghausen - so haben es die Leser der NWZ und Geislingen beim 12. Maibaumwettbewerb der beiden Zeitungen entschieden. "In diesem Jahr haben so viele Leser mitgemacht, wie noch nie", berichtete Rüdiger Gramsch, Redaktionsleiter der NWZ, bei der Siegerehrung in der Lammbrauerei in Gruibingen, die Partner des Wettbewerbs ist. Auch sein Kollege Michael Rahnefeld von der Geislinger Zeitung lobte das Engagement der vielen Gruppen, die sich beim Aufbau der Maibäume im Landkreis viel Mühe gemacht haben.

"Die Vorarbeit, bis der Maibaum steht, dauert mehrere Wochen", erklärt Florian Hummel vom Bauwagen Oberhausen, die hier für den Maibaum verantwortlich sind. 20 Leute waren im Einsatz, um die zahlreichen Schilder und Wappen anzubringen, berichtet er. "Wir haben nicht nur den Baum schön gestaltet, sondern auch den Platz darunter", erklärt er. Dem Team habe die Arbeit viel Spaß gemacht und die Freude ist natürlich groß, dass der Baum unter die besten drei gewählt wurde. Sehr viel Handarbeit - rund 480 Stunden waren es - hat die Freiwillige Feuerwehr Wißgoldingen in ihren Baum investiert. Der 32 Meter lange Baum wurde bereits im März ausgesucht und vorbereitet. "Er muss trocknen und dann beginnen wir, Schnitzereien zu machen", erklären die Männer. Einen so hohen Baum zu stellen sei im übrigen gar nicht so einfach und erfordere viel Erfahrung, die es in Wißgoldingen schon seit 35 Jahre gebe. Der schönste Baum - nach Meinung der Zeitungsleser - steht jedoch in diesem Jahr in Böhmenkirch, wo der Jahrgang 1990/91 für die Gestaltung des Baumes zuständig war. Dort hat es bereits Tradition, dass sich jeweils ein Jahrgang um den Maibaum kümmert. "Das ist mal was anderes und es macht wirklich Spaß, daran zu arbeiten", sagt Jochen Staudenmaier vom Siegerteam, das übrigens mit großem Abstand in der Wählergunst vorne lag, wie Renate Drummer, bei der die organisatorischen Fäden des Wettbewerbs zusammengelaufen sind, berichtet. Sie hat den stolzen Gewinnern die Urkunden für ihre Leistung überreicht.

Die Gewinnerteams konnten bei der Siegerehrung mit einem ganz besonders frischen Bier anstoßen - denn Hans-Dieter Hilsenbeck von der Lammbrauerei in Gruibingen hatte zu einem zünftigen Abendessen eingeladen - samt Brauereiführung. Außerdem spendierte er für die drei Siegerteams jeweils ein 30-Liter-Fass Bier. "Ich freue mich, dass das Kulturgut der Maibäume weiter gepflegt wird und unterstütze den Wettbewerb darum sehr gerne", erklärt Hilsenbeck.

Der Maibaumwettbewerb von NWZ und Geislinger Zeitung findet alle zwei Jahre statt - im Wechsel mit der Wahl des schönsten Osterbrunnens im Landkreis.