Das hört sich doch mal nach einem guten Plan an: Rund 500 neue Wohnungen könnte die Wohnbau Göppingen in den kommenden vier bis fünf Jahren bauen, sagt deren Chef Volker Kurz. Die ersten Projekte sind bereits in der Planung, es sollen leergeräumte Flächen wie im Geisrain oder in Holzheim bebaut, aber auch marode Altbauten abgerissen und ersetzt werden – so etwa an der Hohenstaufenstraße.

Vor allem zwei Aspekte sprechen für die Vorhaben: Zum einen soll ein nicht unerheblicher Teil an Sozialwohnungen entstehen, die dringend benötigt werden. Wie natürlich auch reguläre Mietwohnungen, die dann von dem kommunalen Unternehmen hoffentlich auch zu bezahlbaren Preisen angeboten werden. Ebenfalls ein Pluspunkt ist die Tatsache, dass es bestehende innerstädtische Leerflächen oder bereits bebauter Grund sind, auf denen die Neubauten errichtet werden sollen. Das ist allemal besser, als Riesen-Baugebiete auf wertvollen Ackerflächen aus dem Boden zu stampfen, wie es die Stadtverwaltung etwa gerne im Faurndauer Dittlau hätte.

Allerdings ist auch klar, dass viele der neuen Wohnungen dort entstehen, wo auch bislang gewohnt wurde – das heißt, unterm Strich wird die Zahl der verfügbaren Wohnungen nicht so groß ansteigen, wie die beeindruckende Zahl 500 zuerst vermuten lässt. Dennoch: Die Pläne sind ein Schritt in die richtige Richtung.