Ebersbach an der Fils Ebersbach speckt Neugestaltung des Filsufers ab

TUT 22.03.2013

Der Zuschuss des Verbands Region Stuttgart für die Filsufergestaltung in Ebersbach fällt dürftiger aus, als es sich die Stadt vorgestellt hatte. 75 000 Euro hat der Verband zugesagt, erhofft hatte sich die Kommune rund eine Viertelmillion.

Eine halbe Million Euro wollte die Stadt Ebersbach investieren, um auch östlich des bereits neugestalteten Bereichs attraktive Grün- und Freiflächen zu schaffen und so das Wohnumfeld in der Innenstadt deutlich aufzuwerten. Abspecken lautet nun die Devise. Gestrichen wird der geplante Steg. Susanne Mehlis vom Bau- und Umweltamt hält das mit Blick auf den aufgewerteten Schulersteg und den Fußgängersteg an der Kirchheimer Straße für vertretbar. Die überarbeitete Planung sieht nun vor, lediglich den Bereich zwischen der bereits umgesetzten Neugestaltung des Filsufers und dem Feuerwehrmagazin herzurichten. Der Hochwasserschutz im Bereich des seitherigen Edeka-Marktes soll Richtung Norden verlegt werden, um so die nutzbare Grün- und Freifläche zu erweitern. "Mehr geht nicht für 174 000 Euro", sagte Mehlis. Aber es sei immer noch genug, um die umliegenden Grundstücke aufzuwerten und damit besser verkaufen zu können.

Während sich Stadträte der SPD und Grünen dafür aussprachen, trotz der reduzierten Zuschüsse mit der Neugestaltung des Flussufers weiterzumachen, äußerten die Bürgervertreter der Freien Wähler und der CDU Skepsis. "Das ist eine völlig neue Situation", erklärte der FWV-Fraktionsvorsitzende Armin Bühler. Die Freien Wähler wollen erst im Gemeinderat abstimmen. Kritisch äußerte sich Paul Rösch (CDU) zur Verlegung des Hochwasserdamms, der vor Jahren für mehrere Millionen Euro errichtet worden sei. Eine Zustimmung werde es nur unter dem Vorbehalt geben, dass der Verband Region Stuttgart die geänderte Planung akzeptiert und der Zuschuss kommt, erklärte die CDU-Fraktionsvorsitzende Brigitte Kreisinger.