Die rechtlichen Bedingungen

SWP 07.02.2012

Eine Schule in freier Trägerschaft ist Ersatzschule, wenn im Land entsprechende öffentliche Schulen bestehen. Ersatzschulen dürfen nur mit Genehmigung der oberen Schulbehörden errichtet und betrieben werden, heißt es im Privatschulgesetz des Landes. Zu den Bedingungen gehört neben vielen anderen Bestimmungen, dass die Schule in ihren Lehrzielen und Einrichtungen sowie in der wissenschaftlichen Ausbildung ihrer Lehrkräfte nicht hinter den bestehenden öffentlichen Schulen zurücksteht und eine "Sonderung der Schüler nach den Besitzverhältnissen der Eltern" nicht gefördert wird. Abweichungen bei den Lern- und Erziehungsmethoden sowie im Lehrstoff stehen der Anerkennung nicht entgegen, sofern die Schule gegenüber den öffentlichen Schulen als gleichwertig betrachtet werden kann.

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