Die Glashütte der WMF Geislingen

SWP 08.02.2014

Gründung Hundert Jahre bestanden Glashütte und Glasschleiferei der Württemberigschen Metallwarenfabrik (WMF). Gegründet wurde sie 1883, um Glaseinsätze für Metallgefäße nicht mehr zukaufen zu müssen. 1884 waren rund 100 WMFler - viele Facharbeiter wurden aus dem Böhmerwald angeworben - mit der Glaserzeugung, dem Schleifen, Bemalen und Gravieren beschäftigt.

Neubau Die Glashütte wurde 1921 neu gebaut, die WMF konnte nun auch Kristallglas herstellen. Die Glashütte bildete die Basis für die Neue Kunstgewerbliche Abteilung (NKA), Mitte der 20er Jahre von Hugo Debach gegründet, der als Generaldirektor bis zu seinem Tod 1939 das Unternehmen prägte. Aus der NKA gingen als Eigenentwicklungen gestalterisch und technisch anspruchsvolle kunstgewerbliche Gegenstände aus Glas und Metall unter den Markennamen Ikora und Myra hervor.

Ende Wegen Unwirtschaftlichkeit schloss die Glashütte der WMF 1982.

Glasklare Leidenschaft