Während das Coronavirus an den Börsen weltweit für Katastrophenstimmung sorgt, existieren auch Profiteure der Krise. So stieg die Aktie des Medizin- und Pflegeprodukteherstellers Paul Hartmann aus Heidenheim in den letzten Tagen von 290 Euro auf zeitweise über 350 Euro, was in der Spitze etwa 20 Prozent Gewinn bedeutet.

Die Anleger hätten realisiert, dass das Unternehmen unter anderem Atemschutzmasken und das Desinfektionsmittel Sterillium herstellt, das derzeit fast überall ausverkauft sei, berichtet das ARD-Börsenportal.

Salach

Teamviewer in Göppingen profitiert von Tele-Arbeit

Gegen den Trend zugelegt hat am Freitag auch das Göppinger MDax-Unternehmen Teamviewer. Die Aktie verteuerte sich um über 6 Prozent auf 31,75 Euro.

Die Firma entwickelt Software für Videokonferenzen, was seit dem Corona-Ausbruch noch stärker genutzt werde als bisher, heißt es. Gerade Kunden in China setzten in letzter Zeit stark auf Tele-Arbeit, hatte es unter Verweis auf Corona auch kürzlich bei der Bilanzpressekonferenz geheißen. Dieser Trend ist mit dem Virus nun offenbar auch in Europa angekommen.

Göppingen/Ulm