Der Landkreis soll demenzfreundlich werden

SWP 22.02.2012

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, an Demenz zu erkranken. Bis 64 Jahre liegt es unter einem Prozent, bei über 90 bei 30 bis 43 Prozent.

Im Landkreis ist die Altenhilfe-Fachberaterin Isolde Engler gerade dabei, ein Demenznetzwerk aufzubauen, das sich für ein besseres Leben mit Demenz einsetzen soll. Dies soll mit einem Schulterschluss aller ambulanten und stationären Hilfen geschehen, auch die Kommunen sollen dafür gewonnen werden. Den Helfern will Isolde Engler einen Leitfaden für den Umgang mit Menschen mit Demenz an die Hand geben.

Eine Zukunftswerkstatt soll in die Gesellschaft hineinwirken. Ziele könnten eine Aufklärungskampagne über Demenz sein, die mit Vorträgen, Schulungen und Podiumsdiskussion das Thema aus der Tabuzone holt.