Der Kreis Göppingen in Zahlen: Alterspyramide kehrt sich um

EIS 26.04.2013

Die Bevölkerung in Baden-Württemberg hat einen neuen Höchststand erreicht. Diese Entwicklung hat auch eine Schattenseite: In den vergangenen 43 Jahren ist der Anteil der Kinder und Jugendlichen an der Bevölkerung nach Angaben des Statistischen Landesamts kontinuierlich zurückgegangen. Demnach sank die Zahl von 2,5 Millionen im Jahr 1970 auf 1,9 Millionen zum Ende des Jahres 2011, was ein Minus von 24 Prozent bedeutet.

Von dieser Entwicklung ist auch der Kreis Göppingen betroffen. Dort betrug der Rückgang im selben Zeitraum knapp 30 Prozent - von 62 214 auf 43 573. Damit machen die Kinder und Jugendlichen 17,3 Prozent der Gesamtbevölkerung des Landkreises aus. 1970 waren es noch 27,4 Prozent - bei seinerzeit 227 461 Einwohnern. Zwei Zahlen zum Vergleich: Der Anteil der über 65-Jährigen stieg im Kreis seit 1970 von 27 724 auf 52 660 Menschen Ende 2011 an (plus 52,6 Prozent). Zuletzt machte das einen Anteil von 20,9 Prozent an der Gesamtbevölkerung aus. 1970 waren es 12,2 Prozent.