Es gibt neue Corona-Verdachtsfälle an zwei Schulen und einem Kindergarten in Göppingen. Dies hat das Gesundheitsamt mitgeteilt. Ende vergangener Woche sei bei einer Mutter von drei Kindern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert wurde. Bei der Kontaktpersonennachverfolgung teilte die Mutter dem Gesundheitsamt mit, dass ihre Kinder in der vorherigen Woche an leichten Krankheitssymptomen erkrankt waren und deshalb die Schule und den Kindergarten nicht besucht hatten.

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Kinder zeigten Symptome

Nachdem sich die Symptomatik wieder gebessert hatte, gingen die Kinder am Dienstag und Mittwoch wieder in die Schule und den Kindergarten. Laut einer Pressemitteilung des Landratsamts – hier ist das Gesundheitsamt angesiedelt – ist nun nicht auszuschließen, dass die Symptome der Kinder durch das Coronavirus verursacht waren und bei ihnen Infektiosität bestanden hat. Betroffen sind die Grundschule in Holzheim, der Kindergarten Pfiffikus in Holzheim sowie die Wilhelm-Busch-Schule in Göppingen.

Umfangreiche Tests

Das Gesundheitsamt hat veranlasst, dass die Mitschüler der betroffenen Klassen sowie die Kindergartenkinder der Gruppe am heutigen Montag nicht in die Schule oder den Kindergarten gehen. Zudem wird bei diesen Kindern ein Abstrich vorgenommen. Erst nach einem negativen Testergebnis ist der Schul- oder Kindergartenbesuch wieder möglich. Gleichzeitig wird bei den betroffenen Lehrern und Erzieherinnen von der Behörde ebenfalls ein Abstrich veranlasst.
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