Einen Tag früher als vom Gesundheitsamt geplant kann an der Uhland-Grundschule in Göppingen der Unterricht wieder beginnen.
Bei einem Kind, das die Schule besucht, war Ende vergangener Woche eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt worden. Daraufhin hatten die Verantwortlichen am Freitagabend nach dem Motto „Sicherheit zuerst“ entschieden, die Uhland-Grundschule bis einschließlich Mittwoch, 1. Juli, zu schließen. Denn das Kind besuchte neben dem Unterricht in seiner Klasse auch die an der Schule eingerichteten Betreuungsangebote, so dass am Freitagabend eine Eingrenzung des Personenkreises, der mit dem Kind zu tun hatte, nicht möglich war.

Vorläufige Entwarnung nach „umfänglicherer Reaktion“

Grundsätzlich soll zwar immer die kleinste „Einheit“, der kleinste gemeinsame Personenkreis in Quarantäne genommen werden. In diesem speziellen Fall war laut den Behörden allerdings eine „umfänglichere Reaktion“ angezeigt, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu unterbinden.
Zwischenzeitlich konnte jedoch der Personenkreis, mit dem das Kind während des Unterrichts und der Betreuungszeiten im näheren Kontakt war, eingeengt werden. Außerdem ergaben die ersten durchgeführten Tests durchgängig negative Ergebnisse, das heißt bei denjenigen Personen, die mit dem infizierten Kind näher im Kontakt waren, wurde keine weitere Corona-Infizierung festgestellt.
Coronavirus Baden-Württemberg aktuell Lehrer wegen Corona-Infektionen an Schulen in Sorge

Stuttgart

10 Kinder und 2 Lehrkräfte der Uhland-Grundschule in Quarantäne

Daher haben Schulleitung, Gesundheitsamt und die Stadt als Schulträger entschieden, den Unterricht an der Uhland-Grundschule ab Dienstag, 30. Juni, wieder aufzunehmen. Zehn Kinder und zwei Lehrkräfte aus dem engeren Kontaktkreis müssen die Quarantänezeit einhalten und werden diese Woche nochmals getestet.