Kreis Göppingen Clowns glauben an das Leben

"Warum sind Clowns nie traurig? - Sie glauben an das Leben." Mit hintersinnigem Humor begeisterte Klinikclown Kampino beim Jahrestreffen der Hospizmitarbeiter. Im Hintergrund der Vorsitzende Michael Kröner. Fotos: Privat
"Warum sind Clowns nie traurig? - Sie glauben an das Leben." Mit hintersinnigem Humor begeisterte Klinikclown Kampino beim Jahrestreffen der Hospizmitarbeiter. Im Hintergrund der Vorsitzende Michael Kröner. Fotos: Privat
Kreis Göppingen / SWP 09.02.2012
"An das Leben glauben." Das war das Motto für das Jahresfest der Mitarbeiter des Fördervereins Hospizbewegung Kreis Göppingen. Dabei wurde auch herzhaft gelacht.

Etwa 50 von mehr als 70 Mitarbeitenden aus der Sterbe- und Trauerbegleitung sowie aus dem Vorstand fanden sich im Michael-Hörauf-Stift in Bad Boll ein. Schon beim Sektempfang nahm Kampino, Klinikclown aus Ludwigsburg, auf heitere Weise Kontakt zu den Gästen auf und begleitete auch weiterhin das Programm mit hintersinnigen, aber auch heiteren Kommentaren.

Der liebevoll geschmückte Festsaal bot den passenden Rahmen für das festliche Menü, vorbereitet und serviert vom Küchenteam des Michael-Hörauf-Stifts unter Küchenchef Markus Schwierz. Zwischendurch blickte Einsatzleiterin Petra Csiky zurück auf das Jahr 2011, in dem die Ehrenamtlichen wieder sehr gefragt waren und mehr Patienten begleiteten als im Vorjahr.

Für zehn Jahre Mitarbeit in der Sterbebegleitung wurde Frau Rau geehrt. Verabschiedet wurden Frau Hofmann, die ebenfalls lange in der Sterbebegleitung tätig war und Frau Holzäpfel als langjähriges Vorstandsmitglied. Sie alle erhielten vom Vereins-Vorsitzenden Michael Kröner als symbolisches Dankeschön einen Stein mit einer Pflanze, als ein Zeichen dafür, dass die Mitarbeitenden den Menschen zur Seite stehen und helfen, Steine im Leben zu tragen. Aus diesem Tun kann auch wieder Lebenskraft erwachsen.

Anschließend gehörte Kampino die Bühne. Fröhlich und mit zugleich tiefsinnigen Gedanken zauberte und jonglierte er, bezog das Publikum auf heitere Weise mit ein und schaffte es, dass Tränen gelacht wurden. "Warum sind Clowns nie traurig? - Sie glauben an das Leben." Damit ähneln sie den Hospizmitarbeitenden, die dies in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit zum Ausdruck bringen. Zum Abschied gab es für alle wie immer eine Rose mit auf den Weg - ein kleines Zeichen des Dankes und ebenfalls ein Symbol für das Leben.

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