Verkehr Stellungnahme zur umstrittenen Trassenfreihaltung in den Göppinger Stauferpark

Göppingen / SWP 15.04.2017
Die CDU-Regionalfraktion nimmt Stellung zu den Sorgen der Stadt Göppingen. Es sei noch nichts entschieden.

Soll die mögliche Trasse für eine direkt Zufahrt von der L 1219, der Querspange West und damit von der B 10 zum ehemaligen Flugplatzgelände im Stauferpark frei gehalten werden? Oder ist dieser Ansatz des Regionalverkehrsplans obsolet? Die Stadt Göppingen hatte wie berichtet klar gestellt, dass sie eine neue Straße für nicht notwendig und für nicht machbar halte.

Nun hat sich in dieser Frage auch die CDU-Regionalfraktion zu Wort gemeldet. Deren Pressesprecher Jan Tielesch ist gleichzeitig Göppinger CDU-Stadtrat. In einer ausführlichen Stellungnahme erklärt er, wie die „Trassenfreihaltung“ zustande kam. Die Region baue keine Straßen. Sie sei aber in einem hochverdichteten Gebiet wie der Region Stuttgart zuständig für ein Gesamtkonzept unter Berücksichtigung aller Aspekte. Damit sollen langfristig Gestaltungsspielräume offen gehalten werden. Der Stauferpark sei laut Regionalplan noch als Wohn- und Gewerbeschwerpunkt ausgewiesen, was auch eine Verbesserung der Zufahrt zur Folge hätte. Die Stadt Göppingen plane jedoch keine weitere Wohnbebauung auf dem Golfplatz. „Insofern sind diese Pläne hinfällig“, schreibt die Fraktion. Die Beteiligung von Bürgern und Kommunen stehe am Anfang. Wenn der Gemeinderat der Stadt Göppingen der Einschätzung folge, dass die Straße nicht notwendig sei, werde dies „sicherlich auch bei der Beschlussfassung des Regionalverkehrsplans durch die Regionalversammlung Berücksichtigung finden“.