Göppingen Cappenberger Barbarossakopf als Reliquiar

Der Cappenberger Barbarossakopf aus der Ausstellung in Hohenstaufen.
Der Cappenberger Barbarossakopf aus der Ausstellung in Hohenstaufen.
Göppingen / SWP 18.04.2012

Der sogenannte Cappenberger Barbarossakopf ist eines der bekanntesten Geschichtszeugnisse der staufischen Epoche. In einer Nachbildung steht er im Zentrum der Ausstellung "Die Staufer" im Dokumentationsraum in Hohenstaufen. Im Kontext der Mannheimer Stauferausstellung im Jahr 2009 und im Rahmen einer wissenschaftlichen Forschungsarbeit ist das Geschichtszeugnis erneut untersucht und in seiner Funktion gedeutet worden. Dabei wurden erstmals auch die im Kopf verwahrten Reliquien(-hüllen) näher untersucht.

Auf Einladung der Gesellschaft für staufische Geschichte werden Professor Annemarie Stauffer, Köln, und Privatdozentin Dr. Caroline Horch, Halle, am morgigen Donnerstag, 19. April, in der evangelischen Kirche Hohenstaufen über den Funktionswandel des "Barbarossakopfes" sprechen und neue Erkenntnisse über Herkunft und zeitliche Einordnung der in ihm verwahrten Reliquien vorstellen. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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