Göppingen Baubürgermeister: Zehn Bewerber sollen sich vorstellen

Das in Bau befindliche Städtische Verwaltungszentrum am Bahnhof: Hier wird auch der neue Baubürgermeister seinen Sessel haben. Die Suche ist schwierig.
Das in Bau befindliche Städtische Verwaltungszentrum am Bahnhof: Hier wird auch der neue Baubürgermeister seinen Sessel haben. Die Suche ist schwierig. © Foto: staufenpress
Göppingen / Arnd Woletz 12.01.2019
Die Vorauswahl für die Wahl des neuen Göppinger Baubürgermeisters erwies sich als kompliziert. Gleich zehn Bewerber sollen sich vorstellen. Ein Favorit ist nicht auszumachen.

Der Posten gilt als entscheidend für die weitere Entwicklung der Stadt Göppingen: Am 7. Februar entscheidet der Gemeinderat, wer als Nachfolger von Helmut Renftle auf dem Chefsessel im Baudezernat Platz nimmt. Doch obwohl die Gemeinderäte und die Stadtverwaltung für die Besetzung dieser Schlüsselstelle einen „Personalberater“ eingesetzt haben, landläufig auch „Headhunter“ genannt, tun sich die Stadträte offenbar schwer. Bisher läuft die vertrauliche Personalsache selbstredend hinter verschlossenen Türen ab, doch nach Informationen der NWZ haben die Fraktionschefs in Zusammenarbeit mit dem Headhunter und die Verwaltung aus den zunächst eingegangenen 20 Bewerbungen fünf vorausgewählt.

Doch dann wurden in einer nichtöffentlichen Sitzung am Donnerstagabend aus verschiedenen Fraktionen Forderungen laut, insgesamt weitere fünf Bewerber einzuladen. Insgesamt zehn sollen sich nun also am 24. Januar vorstellen, wieder hinter verschlossenen Türen. Darunter sind nun auch drei Frauen.

Welche Merkmale die verbliebenen Bewerber haben, was einzelne Fraktionen zu dem erweiterten Feld sagen und wie es mit der Baubürgermeisterwahl weiter geht, das lesen sie am Samstag in der gedruckten Ausgabe der NWZ und im E-Paper.

Helmut Renftle hört im April auf

Baubürgermeister Helmut Renftle geht zum April nach fünf Jahren auf diesem Posten in den Ruhestand, dann ist er 68 Jahre alt. Als Erster Bürgermeister hätte er die Altersgrenze umgehen können, doch im November 2016, als die damalige Erste Bürgermeisterin Gabriele Zull die Stadt verließ, verweigerte der Gemeinderat diesem vom OB angepeilten Schachzug die Zustimmung.

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