Faurndau/Göppingen Brückenbau bringt lange Sperrung

Faurndau/Göppingen / Arnd Woletz 13.06.2018
Für den Neubau der Bahnbrücke  zwischen Faurndau und Göppingen  wird die B 297 für mehr als ein Jahr gesperrt.

Bereits vor gut vier Jahren hat der Göppinger Gemeinderat der Planung für den Neubau der Bahnbrücke zugestimmt. Die neue Querung wird in einem etwas sanfteren Winkel als heute über die Filstal-Bahn führen. Gleichzeitig soll auf der stillgelegten Bahntrasse nach Gmünd auch  eine neue Verbindung für den Verkehr Richtung  Rechberghausen gebaut werden.

Jetzt hat die Verwaltung die Bürgervertreter über den Zeitplan informiert. Im kommenden Jahr sollen die Arbeiten nach langem Vorlauf endlich beginnen. Für die Autofahrer bedeutet dies aber, dass die B 297 zwischen Göppingen und Faurndau von Mai 2019 bis  Ende August 2020 voll gesperrt werden muss. Die offizielle Umleitung führt dann ab dem Boehringer-Areal über die Öde und die B 10 bis nach Uhingen und von dort zurück nach Faurndau. Ortskundige können auch die inoffizielle Ausweichstrecke vom sogenannten „Kuhkreisel“ über die Beckhstraße ins Faurndauer Zentrum  wählen, heißt es in der Gemeinderatsvorlage, über die das Gremium am kommenden Donnerstag beraten wird. Die Lehlestraße wird von  Januar bis August 2020 ebenfalls  gesperrt.

Auf Faurndauer Seite  der Bahnquerung soll auch die Marbachbrücke neu gebaut werden, die sich unmittelbar  anschließt. Laut dem jetzt veröffentlichten Zeitplan müsste dafür aber die Hauptverbindung von der Stadt nach Faurndau für ein weiteres Jahr bis  Sommer 2021 gesperrt werden. Die Stadt drängt nun beim zuständigen Regierungspräsidium Stuttgart darauf, dass die Bauarbeiten an der Marbachbrücke ebenfalls bis Sommer 2020 fertig sein müssen.