Göppingen Bobbycars für Hohenstaufen-Idee

"Mit Kindern den Hohenstaufen erfahren" heißt ein Wettbewerb, bei dem Ideen in Kindergärten gefragt sind. Foto: Archiv/Giacinto Carlucci
"Mit Kindern den Hohenstaufen erfahren" heißt ein Wettbewerb, bei dem Ideen in Kindergärten gefragt sind. Foto: Archiv/Giacinto Carlucci
SWP 07.04.2012
"Mit Kindern den Hohenstaufen erfahren", heißt der Wettbewerb. Kindergärten sollen das Thema Mobilität und den Göppinger Hausberg verknüpfen - und bekommen für ihre Idee einen Satz Spielzeug-Flitzer.

"Von vielen Kindertagesstätten in Göppingen aus kann man den Hohenstaufen sehen", sagt Ulrike Haas, die bei der Stadt Göppingen das Referat Kinder und Jugend leitet. Deshalb findet sie die Idee des Göppinger BMW-Autohauses Mulfinger sehr passend. Unter dem Titel "Mit Kindern den Hohenstaufen erfahren" hat Mulfinger-Geschäftsführer Erwin Koller einen Wettbewerb ausgelobt. Die Kinder sollen sich Gedanken zu den Themen "Hohenstaufen, Mobilität und Mulfinger" machen. Die Beiträge - vom Bild bis zur dreidimensionalen Skulptur - können noch bis 20. April eingereicht werden. Sie dürfen eine Größe von ein mal ein Meter nicht übersteigen. Bisher haben elf Kindergärten sich angemeldet. Eines der Werke liegt schon vor: "Man sieht daran, dass die Kinder beim Basteln einen Riesenspaß gehabt haben müssen", sagt Erwin Koller.

Nach dem Ende der Bewerbungsfrist wird eine Jury die besten Werke prämieren. Neben Koller werden in der Jury auch NWZ-Geschäftsführer Mario Bayer sowie der Künstler Harald Immig sitzen. Immig hat schon immer einen besonderen Bezug zum Hohenstaufen - nicht nur weil dort sein Atelier steht, sondern auch, weil er den Göppinger Hausberg immer wieder zum Gegenstand seiner Kunst macht.

"Auf die Idee bin ich gekommen, weil unser Autohaus auch etwas im sozialen Bereich machen wollte. Der Hohenstaufen kann dabei auch lokale Identität stiften", sagt Erwin Koller. Insgesamt werden 50 kleine BMW in Form von so genannten Bobby-Cars unter den Kindergärten verteilt - je nach Platzierung steigert sich die Anzahl.

Die Stadt Göppingen hat die Aktion unterstützt, indem sie die Kindertagesstätten angeschrieben und zum Mitmachen animiert hat, berichtet Ulrike Haas. Geplant ist auch, die Objekte in einer Ausstellung im Göppinger Rathaus der Öffentlichkeit vorzustellen.