Ausstellung Bilder von Sabine Zimmermann im Christophsbad

Göppingen / SWP 03.07.2018

Wilde Meereswellen, zarte Rinnsale, weite Horizonte, ferne Ozeane, gewaltige Regenstürme, umspülte Inseln,  tosende Fluten, sprudelnde Quellen, eisige Frostblumen, stilles Strömen: Sabine Zimmermann arbeitet mit Wasser in allen Aggregatzuständen. Mal verdünnt sie die Farbe, mal verdichtet sie sie reliefartig, so dass ihre Bilder wie aus sich selbst heraus zu leuchten scheinen. Das Klinikum Christophsbad lädt am Donnerstag, 19. Juli, zur Vernissage ihrer Arbeiten, Beginn ist um 18 Uhr in der Galerie beim Café am Park, Andreas Bitterwolf führt ein. Das Schlossbergtrio wird das Thema aufgreifen, so soll ein Trialog zwischen Bildern, Wasser und Musik entstehen.

Die mit Wasser gefluteten, dem Wetter ausgesetzten Bilder der Waiblinger Künstlerin entstehen durch Zusammenwirken von experimentellen Prozessen in der Natur und gezielten gestalterischen Bearbeitungen in vielen Schichtungen und feinen Farbnuancen, mit Relief und Transparenz. Sabine Zimmermann studierte Kunsttherapie in Nürtingen und arbeitete zunächst als Kunsttherapeutin in Plochingen. Seit 2010 ist sie freischaffende Künstlerin und lebt seit 2016 in Paris. An gut 20 Ausstellungen war sie beteiligt, rund 18 Einzelausstellungen bezeugen ihr Schaffen.

Die Künstlerin liebt das Experiment und arbeitet meist im Freien: auch im Winter, selbst bei Frost. Sie schüttet Wasser auf die kolorierte Leinwand und lässt die Natur walten. Das Wasser bahnt sich den Weg über die Bildfläche, umfließt die Hindernisse auf dem Malgrund und lässt Rinnsale entstehen.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel