Alb-Donau-Kreis Bilder der Eiszeitkunst aus den Alb-Höhlen

HENNING PETERSHAGEN 07.08.2012

Die ältesten menschlichen Kunstwerke, gefunden in den Höhlen der Schwäbischen Alb, werden jetzt im Kunstmagazin "Art" gewürdigt. Zwölf Hochglanz-Seiten widmet es unter der Überschrift "Am Anfang war die Kunst" den 40 000 Jahre alten Figuren aus dem Ach- und Lonetal, dem 15 000 Jahre alten geschnitzten Bison von der französischen Fundstätte La Madeleine sowie den Malereien aus den Höhlen von Chauvet und Lascaux. Die Fotos sind wunderschön; gleich das erste zeigt die Venus vom Hohlen-Fels mit sämtlichen Kerben und Rundungen. Nur zum Cover-Girl hat sie anscheinend nicht getaugt. Auf der Titelseite posiert die 15 000 Jahre jüngere Venus von Willendorf. Dass sie im Text nicht erscheint, ist nicht so schlimm: Der enthält keine verwertbaren Informationen. Immerhin erfahren die Leser, dass der Steinzeit-Mensch noch keine Tablet-Computer kannte.