Göppingen Bestürzung über Christian Stähles "Verbalausfälle"

Göppingen / PM 07.03.2012

Mit "Bestürzung, Entrüstung und Abscheu" haben die Mitglieder der Gemeinderatsfraktionen von FDP/FW, Freien Wählern (VUB), Bürgerallianz (BAG) und CDU auf "die verbalen Ergüsse" des Linke-Stadtrats Christian Stähle gegen die Stadtverwaltung und die Erste Beigeordnete Gabriele Zull reagiert. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Die vier Fraktionen stellen zusammen 26 Stadträte - das ist mehr als die Hälfte der Mitglieder im Göppinger Gemeinderat.

Stähle hatte OB Guido Till, Bürgermeisterin Zull (beide parteilos) und der CDU ein "unprofessionelles und beschämendes Verhalten" im Umgang mit Rechtsextremen vorgeworfen. Diesem Vorwurf treten die vier Fraktionen in ihrer gemeinsamen Erklärung mit Nachdruck entgegen. Die Stadt Göppingen, vertreten durch den OB, die Erste Beigeordnete und alle Stadträte bis auf Stähle "haben in den vergangenen Jahren immer versucht, jedwede Form des Extremismus einzudämmen". Dazu habe die Stadt unter anderem "das herausragende und vielfach ausgezeichnete Programm ,Vielfalt tut gut aufgelegt und in hervorragender Art und Weise umgesetzt". Deshalb, so die Vertreter von FDP/FW, Freien Wählern, BAG und CDU, sei es "absolut nicht gerechtfertigt von Stähle, in derartigen provokativen Verbalausfällen zu entgleisen". Was die Stadt brauche, sei ein Bündnis "gegen Extremismus jeglicher Art".