Göppingen Benefizkonzert: Eine ganz neue Symbiose

Göppingen / SABINE ACKERMANN 22.03.2013

Unter der Leitung von Major Matthias Prock boten das Heeresmusikkorps 10 aus Ulm, Sopranistin Jessica Eckhoff, Pianist Gregor Kissling und Nachwuchstalent Tina-Marie Sill ein Benefizkonzert der Extraklasse. Und das kam abermals nur dank des unermüdlichen Engagements des Uhingers Eberhard Hottenroth zustande, der schon seit Jahren für die José Carreras Leukämie-Stiftung unterwegs ist und Benefizkonzerte auf die Beine stellt. Den 450 Zuschauern bot sich ein Musikgenuss der Extraklasse, dessen bisweilen gewagte "Symbiosen" ganz neue Zeichen setzten. Mit "Je veux vivre" aus "Roméo et Juliette" und dem wunderschönen Volkslied "Letzte Rose" aus der Oper "Martha" eröffneten die begnadete Sopranistin Jessica Eckhoff und Gregor Kissling, ihr adäquater Begleiter am Flügel, die außergewöhnliche Reise durch verschiedene Musikstile. Keinesfalls hinterm Klavier zu verstecken brauchte sich das Nachwuchstalent Tina-Marie Sill. Mit gerade mal fünfzehn Lenzen traute sich die Deggingerin an schwere Stücke, wie an Frédéric Chopins "Valse Op. 69 Nr. 2". Nach diesem wundervollen "Appetitanreger" wurde es mit knapp fünfzig größtenteils diplomierten Militärmusikern des Heeresmusikkorps 10 unter der Leitung von Major Matthias Prock voll auf der Bühne. Nicht minder stattlich ihr vielseitiges Repertoire.