Vernissage Ausstellung im Gärtnerhof Jeutter zu sehen

 Vernissage Gärtnerhof Jeutter, Faurndau, Ausstellung zugunsten der Guten Taten
Vernissage Gärtnerhof Jeutter, Faurndau, Ausstellung zugunsten der Guten Taten © Foto: Carlucci
Faurndau / Annerose Fischer-Bucher 03.12.2018

Wirklich weihnachtlich war die abendliche Ausstellung am Freitag zugunsten der NWZ-Aktion „Gute Taten“, die am 22. Dezember mit einer Finissage endet, weniger, dafür aber stil- und stimmungsvoll. Auf dem Weg zum Gärtnerhof der Jeutters wurde man mit einer kleinen Allee aus Tontöpfen mit warmem Kerzenlicht und am Eingang zur Vernissage mit offenem Feuer und Gegrilltem empfangen. Dann musste man nur der Musette von Akkordeon und E-Bass-Gitarre folgen, um die Bilder von Christiane Bstock sehen zu können.

Johannes M. Jeutter begrüßte seine zahlreichen Gäste mit zwei Freigetränken, mit Apfelsaft aus erster Pressung und mit einem spanischen Cremant. Er schwärmte geradezu von den alten Apfelsorten, in denen jahrhundertelange Zuchterfolge steckten, und erinnerte an seinen Urgroßvater, der vor 111 Jahren den Jeutterschen Gartenbau begründet habe. Er lobte sein Personal und seine sieben Auszubildenden, die im heißen Sommer hätten viel arbeiten müssen. Und er freute sich über den in diesem Jahr gewonnenen Mittelstandspreis, mit dem das Azubi-Projekt für Geflüchtete und die Pflege von Wildobst gewürdigt worden sei.

Zwischen die Ausführungen streute „Caprice Musette“ mit den Musikern Alexander und Rainer Gleim aus Metzingen geschmeidige französische Volksmusiktänze im Dreiviertel-Takt mit virtuosen Triolen, bevor Jeutter kurz in die verschiedenen Tierbilder von Christiane Bstock einführte. Ihre Bilder seien schnörkellos, und die Tiere schauten dem Betrachter mit offenem Blick und ohne Vorurteile ins Gesicht. Das Triptichon, an dessen Platz im letzten Jahr das „Abendmahl“ mit ausschließlich weiblichen Personen hing, trägt den Titel G20 und zeigt eine bunte Schar von verschiedenen Tieren, die sich an einer Tafel an Obst und Gemüse vergnügen. Wie die Tafel danach aussieht, bleibt dem Betrachter in der Momentaufnahme der Künstlerin verborgen.

Ein großer roter Hummer, verschiedene Hirsche, Schaf, Gans, Kuh, Hund, aber auch ein Stillleben oder die junge Bauernfrau Gerda gehören ebenso zur Ausstellung wie ein Bilder-Adventskalender.
Annerose Fischer-Bucher

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