Aus der heimischen Wirtschaft vom 29. November 2014

SWP 29.11.2014

Baumaschinen Alb

Hattenhofen - Eine neue Adresse hat die Firma Baumaschinen Alb in Hattenhofen - und jetzt auch ein Ladengeschäft. In der Ledergasse 24 hat Simon Jauß, der mittlerweile alleiniger Geschäftsführer ist, einen Verkaufsraum von 100 Quadratmetern eingerichtet, dazu ein Büro und einen Raum für Servicearbeiten. Im Shop führt er neben Baumaschinen auch Motorsägen, Gartengeräte, Forstbekleidung und Zubehör. Jauß baut damit seinen Handel aus, den er schon im Internet führt, und will dem Endverbraucher auch Beratung bieten. Zum Service gehört das Kettenschleifen von Motorsägen. Der Verleih von Baumaschinen, der bisher das Aushängeschild war, reicht von Bagger über Rüttelplatten bis zum Vermessungsgerät und kann auch mit Bedienpersonal geordert werden. Der neue Standort wird heute von 10 bis 15 Uhr eröffnet.

Technikforum

Göppingen - Professor Norbert Schaub von der Daimler-AG stellte im Rahmen des Semesterthemas "Sicherheitstechnik" beim Göppinger Technikforum 75 Jahre Sicherheit im Fahrzeugbau vor, wie sie vor allem bei Mercedes-Benz entwickelt wurde. Den Beginn markierte die Einstellung von Béla Barényi bei Daimler-Benz, mit der Erfindung der Knautschzone wurde Anfang der 1950er Jahre der erste große Schritt in der Passiven Sicherheit gemacht. Damals waren die Versuche noch in einem kleinen Schuppen auf dem Sindelfinger Werksgelände untergebracht, und für die ersten Crash-Tests wurden die großen, zuvor in der Werkskantine geleerten Sauerkrautbüchsen als Aufprallpuffer verwandt. Dabei war für die Hörer beeindruckend, welch beeindruckende Fortschritte im Schnitt von zwei- bis dreijährigen Schritten die Sicherheitstechnik machte und so zu einer drastischen Senkung der Verkehrstoten in Deutschland führte. ABS, ESP, Gurtstraffer, die verformbare Lenksäule, diverse Airbags, Pre-safe, Fahrassistenz-Systeme waren einige der wichtigen Erfindungen im Bereich der vorausschauenden Aktiven Sicherheit und der Passiven Sicherheit für den Fall des Unfalls. Im letzten Teil seines Vortrages gab Professor Schaub einen spannenden Einblick in aktuelle Innovationen und befasste sich mit dem Gegensatz von autonomem und unfallfreiem Fahren. Ersteres sei zwar eine attraktive Vision, werde auch die Zahl von Verkehrsunfällen weiter reduzieren, diese aber nicht gänzlich verhindern, so dass Techniken der Aktiven und Passiven Sicherheit noch auf unabsehbare Zeit wesentliche Elemente der Verkehrssicherheit seien.

Energieversorgung Filstal

Göppingen - Die Energieversorgung Filstal (EVF) hat ihr Managementsystem weiter ausgebaut: Im September und Oktober wurden die Sparten Gas, Wasser und Strom erfolgreich einer so genannten TSM-Prüfung unterzogen. Hinter dem Begriff "Technisches Sicherheitsmanagement" (TSM) verbirgt sich eine Vielzahl von spartenübergreifenden Prozessen und Strukturen, die zum Ziel haben, eine sichere und zuverlässige Erdgas-, Trinkwasser- und Stromversorgung im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes sowie der allgemein anerkannten Regeln der Technik zu gewährleisten. Die Voraussetzungen zum Erhalt der TSM-Bestätigung sind streng: Ein Mitarbeiterteam der EVF beantwortete im Vorfeld einen Fragenkatalog von rund 600 Fragen. Deren Richtigkeit wurde von einem Expertenteam der Deutschen Vereinigung das Gas- und Wasserfachs (DVGW) beziehungsweise des Forums Netztechnik/Netzbetrieb (FNN) 4 Tage lang aufwändig geprüft. Die EVF erfüllt alle Vorgaben und darf die begehrten TSM-Sicherheitslabel die nächsten fünf Jahre ausweisen. Neben dem bereits etablierten Qualitäts- und Umweltmanagementsystem und dem im Juli 2014 nach DIN EN ISO 50001 zertifizierten Energiemanagementsystem verfügt die EVF nun über eine breite Basis für technisch und organisatorisch sicheres sowie umwelt- und energiebewusstes Handeln.

MetallArt

Salach - Am 3. und 4. Dezember öffnet die Fachmesse für Architekten, Planer und Bauträger, die Architect@Work in Stuttgart, ihre Tore. Erstmals wird dort auch das Salacher Unternehmen MetallArt, das für anspruchsvolle Lösungen im Treppenbau bekannt ist, als Aussteller vertreten sein. Das Besondere der Messe ist das Ausstellungskonzept, denn alle Firmen präsentieren ausschließlich Produktinnovationen im Bereich Bau. "Auf der Architect@Work stellen wir die statisch mittragende Stahluntersichtverkleidung für Treppen vor, die neben einer repräsentativen Optik vor allem auch eine mittragende Funktion erfüllt", so Johannes Schmid, Geschäftsführer von MetallArt. Weitere Infos zu der Innovation der Treppenbauszene erhalten interessierte Besucher auf dem Stuttgarter Messegelände am Stand Nr. 56 in Halle 8.

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