AUS DER HEIMISCHEN WIRTSCHAFT vom 21. April

Die gemeinsame Filiale von Sanitätshaus Hartlieb und Hörakustik Maurer in Rechberghausen.
Die gemeinsame Filiale von Sanitätshaus Hartlieb und Hörakustik Maurer in Rechberghausen.
SWP 21.04.2012

Blumhardt-Haus Uhingen

Uhingen - Das Blumhardt-Haus in Uhingen hat einmal mehr ein Konzertabend mit dem bekannten "Hohenstaufen-Barden" Harald Immig und seiner Begleiterin Ute Wolf veranstaltet. Die Besucher - Angehörige, Ehrenamtliche, Mitarbeiter und Kooperationspartner - erlebten eine gute Stunde lang einen Querschnitt Immig"schen Liedgutes: poetisch, heiter, zum Denken anregend, melancholisch - aber auch schwäbisch-knitz und rustikal. Eingebunden in die launige Moderation Harald Immigs wechselten sich leise und laute Töne ab. Nach einem gemeinsam gesungenen "Kein schöner Land" und einer Zugabe fand der Abend ein kulinarisches Finale aus Maultaschen-Variationen und Dampfnudeln bei netten Begegnungen und Gesprächen.

RegioPoint

Rechberghausen. Das Sanitätshaus Hartlieb und Hörakustiker Maurer haben in Rechberghausen in der Hauptstraße 23 unter dem Namen "Regio Point" ein gemeinsames Geschäft eröffnet. Beide Unternehmen wollen damit mehr Regionalität und Kundennähe bieten. "Gemeinsam stark", nach diesem Motto wollen beide Firmen gemeinsam zur Verbesserung der regionalen Versorgungsstruktur beitragen. Täglich abwechselnd können Kunden nun auf das Leistungsangebot der beiden Unternehmen zurückgreifen. Montag, Mittwoch und Freitag ist Hartlieb vor Ort, am Dienstag und Donnerstag Hörakustik Maurer.

Heldele

Salach - Die Stromtankstelle, die Heldele binnen eines Jahres marktreif gemacht hat, bildet für die Expert AG einen Teilbaustein bei der Erschließung neuer Geschäftsfelder. In der Fachhandelskooperation für Elektrotechnik sind aktuell 238 Gesellschafter mit 439 Fachgeschäften und Fachmärkten bundesweit zusammengeschlossen.

"Die Stromtankstelle vor dem Elektrofachmarkt soll zum Standard werden", erklärt Gerald Brietzke, Abteilungsleiter Expert-Technik. Auf deren Frühjahrstagung wurde den Gesellschaftern erstmals das neue Vertriebskonzept rund um die neuen Energiethemen vorgestellt, das neben der Heldele-Stromtankstelle auch Elektroautos und -fahrräder umfasst. Die Zielvorstellung: In drei Jahren verfügt jeder Fachmarkt über Zapfsäulen auf gekennzeichneten Kundenparkplätzen. Die Säulen selbst, so Heldele-Geschäftsführer Bernd Forstreuter, sind so leistungsstark, dass sie binnen zwei Stunden eine Batterie zu 60 bis 100 Prozent aufladen. Für Heldele ist die Stromtankstelle, nach einem sehr speziellen Messgerät, das erste große eigene Produkt, mit dem es nach außen seine Kompetenz visualisieren und seine Marke erlebbar machen kann. Bis Sommer 2013, so die interne Planung, könnten die ersten 100 Stationen verkauft und installiert sein.

Volksbank

Kreis Göppingen - Die Göppinger Volksbank war Gastgeber des s 5. Unternehmerfrühstücks des Bildungsnetzwerks mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Stauferkreis . Ziel des nun seit drei Jahren laufenden Projektes ist das Schaffen eines umfangreichen Bildungsnetzwerks, in dem maßgeschneiderte Weiterbildungsangebote für kleine und mittlere Unternehmen erarbeitet und umgesetzt werden. Der Vorstandssprecher der Volksbank, Dr. Peter Aubin, analysierte, wie sich die Finanzkrise in Europa entwickelte. Er zeigte anhand vieler Zahlen, Grafiken und Charts, wie es insbesondere in den Peripheriestaaten zu hohen Staatsverschuldungen kam. Diese Staatsverschuldungen können nicht mehr zurückgeführt werden, was bedeutet, dass heute bereits Griechenland und Portugal insolvent sind. Aubin erklärte die Maßnahmen des Rettungsschirms und die Finanzierung der Zahlungsbilanzdefizite, was für Deutschland eine Maximalbelastung von 668 Milliarden Euro bedeutet. Im nächsten Schritt zeigte der Volksbank-Chef auf, dass die Staatschuldenkrise gleichzeitig eine Bankenkrise ist. Die europäischen Banken standen im Herbst des letzten Jahres faktisch vor der Insolvenz, die nur durch die massiven Rettungseingriffe der EZB abgewendet werden konnte. Dr. Aubin zeigte auch Möglichkeiten auf, wie die hohen Staatsschulden über eine repressive Finanzpolitik bei hoher Inflation und niedrigen Zinsen abgebaut werden können.

DAK

Göppingen - Unter dem Motto "Laufen fürs Leben" startete die Krankenkasse DAK-Gesundheit in Göppingen eine Kampagne, um die Bereitschaft zur Organspende zu erhöhen. Die Aktion ist eingebettet in zwölf landesweite Veranstaltungen, bei denen das Thema mit einem Laufbandwettbewerb zugunsten der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) bis zum Herbst einem breiten Publikum vermittelt wird. Schirmherrin der Kampagne ist Sozialministerin Katrin Altpeter. In Göppingen unterstützten Landrat Edgar Wolff und Oberbürgermeister Guido Till die Aufklärungsaktion. Hintergrund der Offensive: Derzeit warten bundesweit 12 000 Menschen auf ein Spenderorgan, davon allein 1 400 in Baden-Württemberg. Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit haben sich erst 51 Prozent der Menschen im Südwesten intensiver mit dem Thema beschäftigt. 65 Prozent der Befragten wären grundsätzlich mit einer Organspende einverstanden. "Die Ergebnisse machen deutlich, dass sehr viele Menschen in Baden-Württemberg offen für das Thema Organspende sind", sagt Karin Held von der DAK-Gesundheit in Göppingen.

Salon Haarlekin

Ebersbach - Im Salon Haarlekin in Ebersbach-Weiler fand eine etwas andere Vernissage statt. An Modellen verschiedener Altersklassen wurden im Vorfeld extravagante und außergewöhnliche Laufstegfrisuren hochgesteckt und gestylt. Bildlich gekonnt in Szene gesetzt wurden diese Kunstwerke von Foto Optik Hertle in Großformat. Die Modelle präsentierten persönlich ihre Bilder im sehr gut besuchten Salon. Umrahmt wurde die Veranstaltung von speziell für diesen Abend erstellten Steck- und Abendfrisuren mit typgerechtem Make up.