Aus den Vereinen vom 9. Oktober 2014

SWP 09.10.2014

Naturfreunde

Göppingen - Die Naturfreunde Faurndau waren mit 20 Teilnehmern auf dem Weg ins oberfränkische Bad Staffelstein. Dort angekommen ging es zur Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen, einem der bedeutendsten Barock-Rokoko Bauten in Bayern. Danach machten sich die Naturfreunde auf zur eineinhalbstündigen Wanderung zum Staffelberg. Der Sonntag führte die Naturfreunde nach Coburg zur Stadtbesichtigung. Eine Stadtführerin erklärte den Marktplatz mit Rat- und Stadthaus, das Schloss, Kirche und andere historische Gebäude. Am Nachmittag gab es noch einen Abstecher nach Thüringen in die Partnerstadt Sonneberg zum Stadtrundgang. Am Montag ging es nach Kulmbach. Hier wurde die Gruppe von einem ehemaligen Braumeister in die Geheimnisse des Bierbrauens in früherer und heutiger Zeit eingeführt. Im Bayrischen Brauereimuseum wurde allerhand über die Exponate erzählt. Kulmbach ist eine Stadt mit einigen sehenswerten älteren Gebäuden - und über der Stadt thront die Plassenburg. Bamberg war eine weitere Station der Reise, hier gab es eine Stadtführung, die hinauf zum Domberg führte. Ein kurzer Besuch in der Obermain- Therme und ein anschließender Bummel durch den Kurpark bis zum Kloster Banz bildeten den Schluss der Fahrt.

Abiturjahrgang 1964

Göppingen - Der letzte Jahrgang der kompletten Reifeprüfung von Baden-Württemberg traf sich am Hohenstaufen-Gymnasium zur 50er-Feier. lm Frühjahr 1964 bestanden etwa 40 junge Männer am Hogy, damals ein reines Jungen-Gymnasium, das Abitur, aufgeteilt in Klasse 9a und 9b. Es gab keine Fachabwahl, sondern die Fächer wurden ab damals dritte Klasse (heute Klassenstufe sieben) bis zum Abitur durchgezogen. Knapp 30 gestandene Männer trafen sich, um einige Auswirkungen der schulischen Geschehnisse in munterer Runde Revue passieren zu lassen. Die Ehemaligen erhielten von der jetzigen Rektorin Martina Wetzel einen Einblick in den heutigen Unterricht. Den Ehemaligen wurden modern ausgestattete Unterrichtsräume gezeigt. Sogar einige im Vergleich zu früher kaum veränderte Klassenzimmer gabs noch zu sehen. Ein lebhafter Meinungsaustausch schloss sich an. Der zeitgenössische Künstler Carl Körner überreichte eines seiner Werke als Geschenk der Schule und trug seine persönlichen Erläuterungen dazu vor. Ebenfalls mit von der Partie war Pfarrer Ritz, der ehemalige katholische Religionslehrer. Am nächsten Abend waren Herr Albus, früherer Mathematiklehrer und origineller Ratschlaggeber für kleine außerschulische Probleme, und seine Gattin Gäste der Jubiläumsklassen. An beiden Abenden wurde zünftig getafelt und einige der besten Anekdoten erzählt. Die Sprecher beider Klassen ließen dies in nachdenklichen, zugleich mit Humor verbundenen Sätzen anklingen.

Schachclub

ngen - Mädchen und Jungen bekamen im Schachclub-Uhingen einen Eindruck vom "Spiel der Könige". 17 interessierte Schüler aus dem Landkreis kamen nach Uhingen in die Brunnenstube. Am ersten Nachmittag gab der zweite Vorsitzende des Schachvereins Uhingen, Carlo Romiti, eine Einführung in das Schachspiel. Er erklärte die Figuren und wie sich diese auf dem Spielbrett bewegen lassen. Er ist übrigens seit dem Frühjahr lizenzierter C-Trainer des Württembergischen Landes-Sport-Bundes (WLSB). Am zweiten Tag spielte Carlo simultan gegen alle Teilnehmer. Am dritten Tag gab es dann ein Schnellschach-Turnier über fünf Runden. Dieses konnten die Brüder Jan und Nils Hoyler für sich entscheiden, sie belegten punktgleich den ersten und zweiten Platz.

Verein "Bücher tun Gutes"

Ebersbach - Der Verein "Bücher tun Gutes" hat jetzt dem Tierpark Göppingen eine Spende in Höhe von 500 Euro überreicht. Die Spende kommt dem Bau des neuen Kaninchengeheges zugute. Den Tierchen scheint das neugestaltete Freigehege sichtlich zu gefallen sowie den kleinen und großen Besuchern des Tierparks. Der Verein "Bücher tun Gutes" hat dem Tierpark Göppingen auch für weitere Projekte Unterstützung zugesagt.

TSV Männer-Gymnastik

Göppingen - Die Gymnastik-Abteilung der Männer 50 plus des TSV Hohenstaufen war vier Tag im Allgäu unterwegs. Ausgangspunkt war das Bergrestaurant Hochbühl - von hier ging es Richtung Nagelfluhkette,vom Kojen über den Hochhäderich zum Falken bis zum Hochgrat. Die Wanderung wurde mit einem traumhaften Dreiländerblick belohnt.

Liederkranz Maitis

Göppingen - Seit 1976 besteht nun schon die Chorfreundschaft zwischen dem Liederkranz Maitis und der Kierlinger Sängerrunde, bereits zum 23. Mal trafen sich die Vereine, diesmal in Regensburg. Nach der Begrüßung starteten beide Chöre zu einer gemeinsamen Stadtführung. In den drei Tagen wurden weitere Sehenswürdigkeiten besucht wie die Befreiungshalle in Kelheim, nach der Schifffahrt mit Passieren des Donaudurchbruchs, das Kloster Weltenburg mit sehenswerter Kirche und schönem Biergarten, sowie die imposante Gedenkstätte Walhalla mit den Büsten. Die Liedvorträge an beiden Abenden unter den Chorleitern Tost und Cardenas reichten von Kärntnerliedern über das Stauferlandlied bis hin zu afrikanischen und englischen Liedern. Am Sonntagmorgen stand noch der Besuch der liturgischen Messe im Dom St. Peter unter Mitwirkung der Regensburger Domspatzen an.

Turnverein

Börtlingen - Die Teilnehmer des Vereinsausfluges des TV Börtlingen erlebten nicht nur atemberaubende Landschaften, beeindruckende Passstraßen wie Simplon, schneebedeckte Alpengipfel unter anderem das Matterhorn, eisbepanzerte Gletscher (Aletschgletscher), Wanderung am Gornergrat, Mondäne Orte wie St. Moritz oder Zermatt, sondern auch bahntechnische Meisterleistungen hinsichtlich Bautechnik und Linienführung und obendrein die schönsten Bahnerlebnisse der Welt: Bernina-, Glacier-Express und Gornergratbahn. Die 43 Börtlinger besuchten aber auch die oberitalienische Seen wie Comersee und Lago Maggiore mit ihren submediterranen Charme.

Albverein Schlierbach

Schlierbach - 26 Gebirgswanderer des Schlierbacher Albvereins machten sich auf den Weg nach Südtirol. Ziel war Steinhaus im Ahrntal. Nach der Ankunft ging es zum Einlaufen auf die Klausberg-Alm und dann weiter zur Speck-Alm. Am nächsten Tag wurde in zwei Gruppen gewandert. Die erste Gruppe machte sich auf zum Lausitzer Höhenweg. Gleich beim Aufstieg von Kasern waren 1000 Höhenmeter zu bewältigen, dann ging es entlang der Südseite der Zillertaler Alpen zur Neugersdorfer Hütte über die Teufelsstiege Richtung Klockerkarkopf, der mangels Sicht nicht bestiegen werden konnte. Weiter ging es zur Birnlücken-Hütte auf 2439 Meter. Der Abstieg ging über die Lahner- Alm durchs Ahrntal nach Kasern. Die zweite Gruppe marschierte entlang der Ahr zur Trinkstein-, Kehrer- und Lahner-Alm und weiter zur Birnlückenhütte. Von hier aus ging es zurück durch das Ahrntal, wo noch die Wallfahrtskirche Heilig Geist besichtigt wurde. Am Samstag stand die große Rundwanderung zur Lenkjöchel-Hütte auf dem Programm. Der Aufstieg erfolgte durch das Windtal zur Hütte, der Abstieg durch das Röttal. Am Sonntag ging es zurück nach Schlierbach.

Bergwacht

Kreis Göppingen - Elf Anwärter haben die Bergrettungsprüfung der Bergwacht Württemberg erfolgreich abgeschlossen, nach rund dreijähriger Ausbildung. Unter den Prüflingen waren zwei der Bergwacht Göppingen. Neben der intensiven Ausbildung innerhalb ihrer Bergwachtbereitschaften absolvierten die Prüflinge bereits die "Grundausbildung Notfallmedizin Bergwacht" und legten damit den Grundstein für ihre erfolgreiche Bergrettertätigkeit. Am ersten Prüfungstag hatten die Prüflinge ihre Kletterfähigkeit unter Beweis zu stellen. Dafür haben die neun Prüfer der Bergwacht Württemberg die Falkenwände bei Thiergarten im Donautal ausgewählt. Der zweite Prüfungstag stand im Zeichen der planmäßigen Bergrettung und des Gebirgssanitätswesens. Ob im extrem steilen Waldgelände oder in der senkrechten Felswand. Der stellvertretende Technische Landesleiter Matthias Börner überreichte die Urkunden und die Dienstabzeichen an die erfolgreichen Prüflinge. Die Bergwacht-Landesärztin Dr. Ute Müller dankte den neuen Bergrettern für ihr Engagement und ihren uneigennützigen Dienst am Nächsten.

Gartenfreunde

Kreis Göppingen. Die diesjährige Studienfahrt des Bezirksverbandes der Gartenfreunde Göppingen führte in die Region Hohe Tauern. Im Zillertal machte man Halt und besuchte eine Käserei und eine Sennerei. Ein weiterer Halt war am Krimmler Wasserfall und dann ging es über den Gerlospass nach Neukirchen am Großvenediger. Am zweiten Tag war eine große Tauernrundfahrt auf dem Programm. Von Neukirchen fuhren die 70 Teilnehmer durch den Felbertauerntunnel nach Lienz. Von hier aus ging es auf die Dolomitenhütte. Die herrliche Aussicht auf die umliegenden Berge wie Großvenediger und Großglockner, auf Schneefelder und Gletscher war gewaltig. Die Gartenfreunde machten eine kleine Wanderung zum Wasserfall Jungfernsprung. Am dritten Tag fuhr man zunächst ins Nationalparkzentrum (Nationalpark Welten) Mittersill. In neun Stationen bekam man einen Eindblick in die Kultur- und Naturlandschaft des Nationalparks Hohe Tauern. Ein Highlight ist hier das Adlerflug-Programm. Anschließend schaute man sich den historischen Almabtrieb in Krimml an. Am vierten Tag ging es über den Pass Thurn, Kitzbühel, Kufstein, Schliersee weiter nach München und Hohenstadt, wo der gemütliche Abschluss der Reise war.

Albverein Schlierbach

Schlierbach - Alljährlich ist im Programm der Schlierbacher Albvereinler eine Bus-Tagestour mit zünftiger Einkehr. Sie führte diesmal nach Heidelberg. Holger Lang konnte dabei auch zwei Ehepaare aus Zürich und Köln begrüßen, die bei diesen Ausflügen schon jahrelang Gäste sind. In zügiger Fahrt wurde die Universitätsstadt erreicht, wo eine Stadtführerin die Gäste durch die schöne Altstadt führte. 30 000 Studenten bevölkern die Stadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten, mit ihren Museen und Galerien und einer der längsten Fußgängerzonen Europas. Zu Fuß oder mit der Seilbahn kam man zum Schloss, wo die herrliche Aussicht genossen wurde. Natürlich wurde auch das große Fass besichtigt und ebenso das Deutsche Apothekermuseum. Auffallend die vielen Besucher aus dem asiatischen Raum, die oft im Eilmarsch durchs Schlossgelände geführt und deren Fotoapparate fleißig gezückt wurden. Weiter ging die Busfahrt durchs herrliche Neckartal mit seinen vielen Burgen, bis dann zum Abschluss in einem Weingut in Beilstein Einkehr gehalten wurde.

Verein Naturheilkunde

Göppingen - Der Tag der Naturheilkunde stand in diesem Jahr unter dem Motto "Der Natur und dem Leben Vertrauen". Die Veranstaltung war der Vorbeugung gegen Diabetes gewidmet, es ging um Bewegung und um "alte und vergessene" Gemüsesorten wie Tobinambur, Pastinake, Zucker-und Haferwurzel sowie um Steck-und Mairüben und viele andere Sorten wie Spargelerbse, Portulak, Gartenmelde und Buchweizen, bekannt in alter Zeit als Baumspinat (Guter Heinrich). Fast alle diese Sorten haben einen hohen Anteil an Inulin (nicht zu verwechseln mit Insulin). Inulin spielt gerade bei Diabetikern eine übergeordnete Rolle, da es sich günstig auf den Insulinhaushalt auswirkt. Ein Sprichwort lautet "Vorbeugen ist besser als Heilen" - so konnten beim Tag der Naturheilkunde in Göppingen viele hilfreiche Hinweise gegeben werden, wie vieles selbst zur Linderung der Beschwerden oder gar was zur vollständigen Heilung gemacht werden kann. Am Sonntag war der Verein bei der Hofgärtnerei Jeutter mit einem Infostand, einer Führung "Essbare Wildpflanzen und Beeren" sowie mit dem Vortrag "Vergessene Gemüsearten neu entdeckt" dabei.

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