Aus den Kindergärten

SWP 01.08.2014

Martin Luther

Eislingen - Bei strahlendem Sonnenschein ging es mit dem Zug nach Ulm, dann fuhren alle mit der Straßenbahn weiter zum Tierpark. Nachdem man erst einmal das Vesper genossen hatte, startete man zu einer Führung durch den Tierpark. Die Kinder bestaunten im Donautunnel Hechte, Welse, Karpfen und vieles mehr und durften von oben in das riesige Becken schauen. Sie besichtigten die Aquarien mit Rochen und Clownfischen, bevor sie einen Blauzungenskink streicheln sowie das Lama und die Ziegen füttern durften. Nach einem Abstecher zum Spielplatz ging es zurück zum Ulmer Bahnhof, wo Eltern die Kinder abholten, um anschließend noch einen gemeinsamen Abschluss im Kindergarten zu erleben.

Pfiffikus

Eislingen - 2011 wurde das städtische Kinderhaus Pfiffikus für bewusste Kinderernährung zertifiziert. Nach drei Jahren verlieh das Landwirtschaftsamt Göppingen dem Kinderhaus als erster Einrichtung im Landkreis erneut das "BeKi"-Zertifikat. "Das Kinderhaus Pfiffikus hat sich mit dem Thema Bewusste Kinderernährung (BeKi) und Bewegung ein Profil geschaffen und setzt es seit Jahren sehr erfolgreich in die tägliche Praxis um", so Katrin Anderlohr vom Landwirtschaftsamt bei einer kleinen Feierstunde aus Anlass der erneuten Zertifizierung. "Wir leisten unseren Beitrag, damit die Kinder gesund heranwachsen, die Vielfalt der Lebensmittel kennen und schätzen lernen. Sie erfahren Ess- und Tischkultur bei den täglichen Mahlzeiten und haben große Freude daran", berichtete Claudia Thormann, die Leiterin des Kinderhauses. So haben etwa Eltern Hochbeete im Garten gebaut. Dort wachsen gerade Kohlrabi, Salat und Kräuter. "Im Pfiffikus essen die Kleinen Schnittlauchstängel als wären es Salzstängel", beobachtet Maria-Luise Schäfer, die Leiterin des Bildungs-, Kultur und Sportamtes der Stadt Eislingen.

Ameisenstraße

Eislingen - Der Waldkindergarten Ameisenstraße stellte sich bei einem Tag der offenen Tür vor. Einen festen Gruppenraum gibt es auch im Waldkindergarten, nur eben unter freiem Himmel: Ein Sitzkreis aus alten Baumstämmen lädt zum Singen, Erzählen und Vespern ein. Interessierte Eltern und Besucher bestaunten Mooshäuser, eine Wippe aus Ästen, ein Klangspiel aus Holz und viele andere interessante Dinge. Auf dem Barfußpfad wurden unterschiedliche Materialien mit den Füßen erspürt. "Gerade bauen die Kinder eine Geschichtenecke auf", berichtet die Leiterin der Einrichtung, Gabi Scholl, und man sieht bereits eine blaue Plane, die als Himmel gespannt wird. Doch nicht jeden Tag spielt das Wetter mit. Bei Unwetterwarnungen geht es selbstverständlich nicht in die freie Natur. Dafür gibt es eine Blockhütte mit einer Grundausstattung an Spielen. Hier wird beim morgendlichen Ankommen zuerst gemalt, gebastelt und der Umgang mit der Schere geübt. Bei Regen bietet der "Pfützentag" oder ein Besuch bei den Schafen viel Spaß und Abwechslung. "Später in der Schule fallen Waldkinder durch ihre Kreativität positiv auf", weiß Gabi Scholl zu berichten. Auch Eltern erzählen, dass die Kinder viel ausgeglichener seien, seit sie den Waldkindergarten besuchen.