Kreis Göppingen ASF: Frauen nicht nicht aufs Abstellgleis

Kreis Göppingen / SWP 19.03.2013

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) im Kreis Göppingen begrüßt grundsätzlich den Vorstoß von Bundesfamilienministerin Christina Schröder für ein Rückkehrrecht von Teil- in Vollzeitarbeit nach der Familienpause. Das geht aus einer Pressemitteilung der ASF hervor. "Lange Phasen von Teilzeitarbeit bedeuten geringere Rentenansprüche und führen oftmals in die Altersarmut", beschreibt die ASF-Kreisvorsitzende Dr. Heide Kottmann laut der Pressemitteilung diesen Teufelskreis. Die Familienphase dürfe für Frauen nicht aufs Abstellgleis führen. Vollzeitarbeit sei aber nur möglich, wenn die Kinderbetreuung gesichert sei.

Da sieht die ASF aber noch gehörigen Nachholbedarf. Statt ein Betreuungsgeldes einzuführen, sollte die Ganztagesbetreuung weiter ausgebaut werden, sowohl in Kindertageseinrichtungen als auch in Schulen. ASF-Vorstandsmitglied Gudrun Lessner will vor diesem Hintergrund Unternehmen mehr in die Pflicht nehmen: "Firmen brauchen gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dann müssen sie angesichts der demographischen Entwicklung auch für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sorgen", so Lessner. Viele Unternehmen hätten dies erkannt und böten ihren Beschäftigen beispielsweise flexible Arbeitszeitregelungen und Betriebskindergärten an, lobten die SPD-Frauen.