"Städtebau geht nicht ohne Förderung, und wir sind dankbar für die reichlichen Landesmittel", sagte Oberbürgermeister Guido Till bei der Eröffnung der Ausstellung zur Städtebauförderung im Göppinger Rathaus.

Der bundesweite Tag der Städtebauförderung wurde von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden ausgelobt, um einerseits die Bürgerbeteiligung zu stärken und andererseits den jeweiligen Projekten ein Forum zu geben. Auch Göppingen beteiligt sich mit seiner Ausstellung im Rathaus-Atrium, wo auf großformatigen Schautafeln mit Bildern, Modellen, Grafiken und Texten über die Sanierungsprojekte Schlossplatz, Bahnhofplatz mit Tiefgarage und Verwaltungszentrum sowie die Neue Ortsmitte in Bartenbach informiert wird.

OB Till erläuterte die Bedeutung der geförderten Sanierungsprojekte und forderte darüber hinaus die privaten Eigentümer der Göppinger Altstadt auf, ihre Objekte zu sanieren. Er appellierte an die Besitzer zu investieren, denn in der Altstadt gebe es mehr sanierungsbedürftige Häuser als in den Außenbezirken.

In Bezug auf den Schlossplatz und das Bahnhofsumfeld sprach Till das Bund-Länder-Programm Stadtumbau West an mit einem neuen Förderrahmen von 8,2 Millionen Euro, was eine Finanzhilfe von 4,92 Millionen bedeute. Davon sei dieses Jahr eine Million als Aufstockung neu bewilligt. Den Kosten für das Städtische Verwaltungszentrum von 23,2 Millionen stünden 6,6 Millionen Einnahmen gegenüber. Nach dem Landessanierungsprogramm belaufe sich die Finanzhilfe des Landes bei der Neuen Mitte Bartenbach bei einem Förderrahmen von einer Million auf 600 000 Euro.

Info Die Ausstellung "Städtebauförderung in Göppingen" ist noch bis zum 1. Juni im Foyer des Rathauses zu sehen.