Wahl Ansorge bleibt Bürgermeister in Birenbach

Frank Ansorge bleibt Bürgermeister in Birenbach.
Frank Ansorge bleibt Bürgermeister in Birenbach. © Foto: Staufenpress
Birenbach / Karin Tutas 17.06.2018

Sechs Birenbacher hätten gerne den früheren Bürgermeister Klaus Heininger als Rathauschef wieder zurück gehabt. Dieser jedoch ist seit acht Jahren Stadtoberhaupt in Eislingen, war aber einer von insgesamt 18 Namen, die beim Urnengang am Sonntag zusätzlich auf die Stimmzettel geschrieben wurden. Auch Heiningers Vorgänger Kuno Kurz bekam zwei Stimmen. Das jedoch hat den bisherigen und künftigen Bürgermeister der knapp 2000 Einwohner zählenden Gemeinde nicht ins Wanken gebracht. 604 Wähler votierten für Frank Ansorge, das entspricht 75,3 Prozent. Sein Konkurrent Andreas Krupop kam auf 13,7 Prozent (110 Stimmen). Ungültig waren 33 Stimmen.

Insgesamt 802 Birenbacher gingen zur Wahl. Das sind 51,6 Prozent der 1554 Wahlberechtigten. Das freute den alten und neuen Bürgermeister, der bis kurz vor 19 Uhr auf das Ergebnis warten musste und dem deshalb auch die Niederlage der Deutschen WM-Kicker entgangen war, besonders. Angesichts des Bewerberfeldes sei eine so gute Wahlbeteiligung nicht unbedingt zu erwarten gewesen, meinte Ansorge. Das zeige, dass den Birenbachern die Zukunft ihrer Gemeinde wichtig sei

Er sei „hoch zufrieden“ mit dem Ergebnis der Wahl, sagte Ansorge. „Die letzten acht Jahre waren nicht immer einfach“, räumt der Rathauschef ein. Vor diesem Hintergrund seien die 75 Prozent doch „ein sehr, sehr deutliches Ergebnis“ und bestätigten den Eindruck der vergangenen Wochen, dass er in Birenbach Rückhalt habe. Das Wahlergebnis war von vielen Besuchern im Rathaus mit Spannung erwartet worden.

Zufrieden war auch Andreas Krupop mit seinem Abschneiden. Von 0 auf 13 Prozent, das sei für einen „politischen Neuling doch gar nicht so schlecht“, meinte der 31-Jährige.

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