Göppingen / SWP  Uhr
Schneller als geplant ist am Samstag die alte Faurndauer Bahnüberführung platt gewesen, nachdem zig Bagger dem Bauwerk aus dem Jahre 1910 zu Leibe gerückt waren.

Am frühen Abend waren die Brücke und ihre Trümmerteile aufgeräumt, freut sich Felix Blümle vom Regierungspräsidium Stuttgart. Und weil alles wie am Schnürchen gelaufen ist, wurde auch gleich noch die Brücke über das frühere Nebengleis nach Gmünd abgerissen. Dies stand eigentlich erst später auf dem Plan, wie der Bauleiter erläuterte. Nach dem Abriss der Hauptbrücke konnten die Bauarbeiter auch vorzeitig Vlies und Schotter, die zum Schutz auf das Gleisbett der Filstalbahn aufgebracht worden waren, wieder entfernen.

Geladene Gäste besichtigen am Tag vor der Sperrung die Baustelle an der Bahnbrücke bei Faurndau. Am Wochenende geht es um Minuten.

Anschließend haben gleich die noch notwendigen Gleis- und Oberleitungsarbeiten unter der Regie der Bahn begonnen. Wegen des Brückenabrisses und weiterer Arbeiten an der Strecke ist die Filstalbahn zwischen Ebersbach und Geislingen noch bis 4.30 Uhr am Dienstagmorgen gesperrt. Danach soll der Zugverkehr wieder planmäßig laufen. Die alte Bahnüberquerung wird bis Oktober 2020 für rund 14,7 Millionen Euro durch einen Neubau ersetzt.

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