Einweihung Göppingen hat jetzt einen Allwetterplatz-Bolzplatz

Ein kleiner Junge hat den Platz gleich mal getestet und für gut befunden. Die Stadt hat in das neue Spielfeld mit 800 Quadratmetern rund 170 000 Euro investiert.
Ein kleiner Junge hat den Platz gleich mal getestet und für gut befunden. Die Stadt hat in das neue Spielfeld mit 800 Quadratmetern rund 170 000 Euro investiert. © Foto: Carlucci
Göppingen / Annerose Fischer-Bucher 06.12.2018
Der neue Allwetter-Bolzplatz für Kinder und Jugendliche an der Göppinger Blumenstraße wurde jetzt eingeweiht.

Der alte Platz sei eher ein Acker gewesen als ein Fußballplatz, sagte der ehemalige Jugendgemeinderat Enes Yilmaz, als er sich bei der Einweihung des neuen Allwetter-Bolzplatzes bei den Vertretern der Stadt bedankte. „Ich bin so stolz und glücklich darüber“, sagte er, und die jetzige Jugendgemeinderätin Jasmin Claus fügte hinzu, endlich sei der Wunsch der Jugendlichen nach einer guten Freizeitmöglichkeit an der Blumenstraße in Innenstadtnähe erfüllt worden. Ein Beweis dafür, dass der Jugendgemeinderat so etwas bewerkstelligen könne.

Der neue Platz sei in der „Rekordzeit“ von einem Jahr gebaut worden, sagte der Göppinger Baubürgermeister Helmut Renftle, was die anwesenden Stadträte, darunter der Stadtverbandsvorsitzende Sport Ingo Hagen, Amtsleiter, Mitarbeiter und Anwohner, zu einer gewissen Heiterkeit veranlasste. Es gab zwar schon einen alten Platz, der aber nicht mehr benutzbar war. Die Stadt hat in das neue Spielfeld mit 800 Quadratmetern für Kinder und Jugendliche – nicht für Erwachsene – mit einem wasserdurchlässigen Boden, bei dem keine Pfützen entstehen, und mit Ballfangnetzen, die durch Gummipuffer den Lärm dämpfen, rund 170 000 Euro investiert.

Nachtruhe: Konflikte mit den Anwohnern sollen vermieden werden

Renftle wies auf die Einhaltung der Regeln zur Nachtruhe hin, damit Konflikte mit den Anwohnern vermieden würden, von denen sich eine Anwohnerin bei der Stadt bedankte. Sozialbürgermeisterin Almut Cobet sagte, genau für solche Bedingungen – mal regnete es ein wenig, mal hörte es kurz auf – sei der Allwetterplatz gedacht, während ein kleiner Junge schon mal den Platz mit seinem Fußball testete. Die Jugendlichen bezeichnete sie als Experten in eigener Sache, die die Stadt sehr ernst nehme. Mit weiteren Plätzen wie dem Ort der Vielfalt, dem Schlosswäldle oder den Stadtoasen seien Freiräume für Kinder und Jugendliche geschaffen worden, um einen Kontrapunkt zu Spielekonsolen und zum Bewegungsmangel zu setzen, sagte die Sozialbürgermeisterin. Cobet forderte die Jugendlichen auf, sich weiterhin einzumischen, denn sie könnten wirksam sein, und die Stadt brauche die Kinder und Jugendlichen.

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