Sind Sie zufrieden mit dem Verlauf des Samstags?

ALEX MAIER: Mit unserer Veranstaltung bin ich insgesamt zufrieden. Wir haben es geschafft, den ganzen Tag eine Anlaufstelle zu schaffen für alle, die friedlich demonstrieren wollen. Mit dem Hauptteil der Kundgebung und der Straße der Demokratie konnten wir ein gutes Zeichen setzen. Fakt ist aber, dass keiner wirklich zufrieden sein kann, wenn Menschen verletzt werden.

Ist das Konzept des Bündnisses Kreis Göppingen Nazifrei aufgegangen?

MAIER: Aus unserer Sicht ja. Die Straße der Demokratie wurde sehr gut aufgenommen. Auch das Feedback auf unser Programm war gut. Besser wäre es aber gewesen, wenn alle in der Stadt die Bürgerinnen und Bürger ermuntert hätte ihre Meinung zu vertreten statt ihnen zu empfehlen, daheim zu bleiben.

Gab es aus Ihrer Sicht besondere Zwischenfälle?

MAIER: Auf unserer Kundgebung selbst haben wir nicht viel von der Lage im westlichen Teil der Stadt mitbekommen. Bei uns gab es dementsprechend auch keine bemerkenswerten Zwischenfälle.

Was sollte in Zukunft getan werden, um ähnliche Vorkommnisse zu verhinden?

MAIER: Wir müssen endlich die begonnene Kooperation zwischen dem Verein „Kreis Göppingen nazifrei“, der Stadt und anderen beteiligten Gruppen konsequent verstärken. Daher habe ich einen ständigen Runden Tisch gefordert, um künftigen Ereignissen frühzeitig und geschlossen zu begegnen.

Was wünschen Sie sich für den Oktober 2014?

MAIER: Ein nazifreies Göppingen