In dem Benefizkonzert der Joyful Voices erklangen Songs, die die Weihnachtsbotschaft eindringlich weitergaben und den vielen Zuhörern ein vorzeitiges Geschenk machten mit besinnlichen und rhythmischen Chorsätzen. Die junge Band - Amadeus Kaspschyk am Saxophon, Dominik Pscheidt an den Drums, Gabriel Pscheidt am Bass und Ulrich Ludmann am Piano - unterstützte den Chor einmal mit rasantem Rhythmus, dann wieder einfühlsam, abgestimmt auf das abwechslungsreiche Programm. "Come let us sing" war der erste Impuls zum Mitmachen, ein Angebot, welches das Publikum gerne annahm. Immer wieder stand die Weihnachtsbotschaft im Mittelpunkt: Mit "In Christ alone" und "Immanuel" setzten Chor und Band deutliche Akzente mit filigraner Gestaltung der Texte, innig im musikalischen Duktus und kraftvoll mit intensiven Rhythmen und aufsteigender Dynamik. Farbige Akzente kamen auch immer wieder von der Band, die nicht zum ersten Mal den Chor begleitete und verlässlich ein harmonisches Ganzes erstehen ließ. Besondere Höhepunkte waren die A-cappella-Passagen und Stücke des Chors, zum Beispiel in "Inspired" und "Fly away". Der Chor meisterte diese Teile des Konzerts sehr versiert, sodass ein sehr ausbalancierter und durchsichtiger Chorklang zu Gehör kam.

Weitere Höhepunkte waren die Songs, in denen Agiri Dilma als Solistin mitwirkte. Ihr klarer, ausdrucksstarker Sopran gab dem Lied "Ive been changed" eine besondere Ausstrahlung.

Im "Glory to the king" vereinten sich noch einmal alle Akteure, Choristen, Solisten und Band, sangen und spielten mit viel Empathie und Freude die Geschichte vom Stall in Bethlehem. Das Große hat klein begonnen, so der engagierte Dirigent Gerald Buß, der immer wieder selber zum Mikrophon griff und einzelne Passagen mit sichtbarer Freude mitgestaltete, aber auch die Akteure durch sein sicheres Dirigat kompetent anspornte.

Der Funke sprang über auf das Publikum, das sich am Schluss mit viel Beifall für dieses Geschenk eines stimmungsvollen vorweihnachtlichen Konzerts bedankte. Erst nach zwei Zugaben durften die Akteure von der Bühne gehen.