Sie standen von jetzt auf nachher vor dem Nichts. Drei Familien und eine alleinstehende Frau verloren bei einem Wohn­hausbrand in der Eislinger Ulmer Straße am 15. April nicht nur ihre Bleibe. Ihr gesamtes Hab und Gut fiel den Flammen zum Opfer.

Eislingen

Die Betroffenheit in der Stadt ist groß und noch größer ist die Hilfsbereitschaft. Neben verschiedenen privaten Initiativen hat auch der Ortsverband der Arbeiterwohlfahrt (Awo) eine Spendenaktion gestartet, um den Geschädigten zu helfen.
Auch der Förderverein NWZ - „Gute Taten“ beteiligt sich an dem Spendenreigen. Dank des tollen Ergebnisses der im März abgeschlossenen NWZ-Aktion konnte ein stattlicher Betrag zurückgelegt werden, um schnell und unbürokratisch Hilfe in Notfällen leisten zu können. Karin Tutas vom Förderverein hat nun dem Vorsitzenden der Eislinger Awo, Harald Kraus, einen symbolischen Scheck über 8000 Euro überreicht.
Das Geld soll an die Geschädigten weitergegeben werden, um sie bei den notwendigsten Anschaffungen zu unterstützen. Da die Spenden aus der NWZ-Aktion laut Satzung des Fördervereins nicht unmittelbar an Privatpersonen weitergegeben werden dürfen, sondern nur an gemeinnützige Vereine und Organisationen, „sind wir froh, dass die Awo diese Spendenaktion initiiert hat“, sagte Karin Tutas bei der Übergabe des Schecks. Die Arbeiterwohlfahrt sei als verlässlicher Partner bekannt und „wir sind sicher, dass das Geld dort ankommt, wo es am dringendsten gebraucht wird“.
Harald Kraus freute sich über die zahlreichen Spenden von Eislinger Organisationen und Privatleuten, die inzwischen auf dem Konto der Awo eingegangen sind. Auch der Ortsverein selbst werde noch etwas in den Spendentopf werfen.