Giengen / HZ „Luz Amoi“ interpretiert in der Schranne bayrisches Liedgut neu.

Im Rahmen der Reihe „Giengener Konzerte“ ist am Freitag, 17. Mai, das preisgekrönte oberbayerische Ensemble Luz Amoi um 20 Uhr im Bürgerhaus Schranne in Giengen zu Gast.

Luz Amoi verpackt traditionelle Volksmusik in ein modernes Gewand. Sie interpretieren bekannte Volksmusik, spielen aber auch Eigenkompositionen, die von der bayerischen Lebensart inspiriert sind. In ihrem Programm kann der Zwiefache auf Salsa treffen, ein Jodler mischt sich mit Tango und der Landler wird mit Jazzelementen garniert. Das „Rehragout“ scheint in Brasilien serviert zu werden und der so alt bekannte „Jennerwein“ war in seinem vorigen Leben wohl ein Argentinier. Das Marimbaphon paart sich mit dem Hackbrett und ein Sopransaxophon wird zusammen mit Harfe und Geige angestimmt. Perkussionsinstrumente sorgen für Rhythmen.

Seit weit über 10 Jahren spielen Stefan (Akkordeon, Percussion) und Stefanie Pellmaier (Geige), Johannes Czernik (Saxophon, Klarinette, Gitarre und Gesang), Manuela Schwarz (Hackbrett, Harfe) und Dominik Hogl (Kontrabass) auf den Bühnen in Bayern und darüber hinaus. Jetzt gibt es etwas Neues: Mit ihrem Programm „für Berta…“ wollen sie dichter an ihre Zuhörer heran. Es ist eine musikalische Widmung an jeden einzelnen Konzertbesucher. Die Musik soll stärker berühren. Dabei ist die Band wieder näher an ihren bayerischen Wurzeln angekommen, ohne ihren Sound, die Musikalität und die Spielfreude zu verlieren.

Alle Stücke kommen aus eigener Feder. Das Ensemble wurde bereits mit dem Kulturpreis des Landkreises Freising, dem Förderpreis der Hanns-Seidel-Stiftung und dem Heimatpreis Oberbayern ausgezeichnet und ist fester Bestandteil im Programm des Bayerischen Rundfunks.Karten gibt es im Vorverkauf bei Schreibwaren Süßmuth, Informationsbüro der Stadt Giengen und im Ticketshop Heidenheim.