Hohenmemmingen Viel Lob für den umgestalteten Friedhof

Der Friedhof in Hohenmemmingen präsentiert sich nach der Sanierung in einem sehr guten Zustand.
Der Friedhof in Hohenmemmingen präsentiert sich nach der Sanierung in einem sehr guten Zustand. © Foto: Marc Hosinner
Hohenmemmingen / Marc Hosinner 10.07.2018
Die umfangreichen Arbeiten an der Ruhestätte in Hohenmemmingen sind abgeschlossen. Stolperfallen gehören damit der Vergangenheit an. Jetzt kommen auch die Neupflanzungen zur Geltung.

Montagmorgen um kurz vor 11 Uhr auf dem Friedhof in Hohenmemmingen: Es herrscht reger Betrieb, einige Bürger sind – angesichts des Wetters kaum verwunderlich – mit Gieskannen unterwegs. „Wir haben jetzt wirklich einen schönen Friedhof“, sagt eine Dame, als sie Michael Fedchenheuer, bei der Stadt für Grünflächen und Friedhöfe verantwortlich, entdeckt. Den freut das Lob natürlich. Das sei kein Einzelfall.

In Bezug auf den Friedhof im östlichen Teilort sind solche Worte aber neu. Bevor die Sanierung gestartet worden war, wurde mit Kritik nicht gegeizt. Von Stolperfallen, von zu viel Unkraut und einem nicht ansehnlichen Allgemeinzustand war beispielsweise die Rede. Die Zeiten sind definitiv vorbei.

Neue Wege, neue Wasserleitungen, ein zentraler Platz im hinteren Teil des Areals und eine neue Hecke – in Hohenmemmingen wurde vieles in Angriff genommen, nachdem der Gemeinderat sich vor Jahresfrist für eine Komplettsanierung entschieden und 116 000 Euro bereit gestellt hatte.

Begonnen hatte man seinerzeit mit Abräumarbeiten und dem Fällen von kranken Linden, für die Ersatzpflanzungen vorgenommen worden waren. Zudem wurden alte Beläge und Randsteine entfernt. Alle Wege, die nicht schon saniert waren, wurden erneuert und mit Randeinfassungen versehen – nun ist es möglich, den Friedhof ohne Barrieren zu betreten.

Neues Rasengrabfeld

„Es ist kein Vergleich mehr zu früher. Man kann neben dem Aspekt der Sanierung auch von einer gelungenen optischen Aufwertung sprechen. Das ist jetzt im Frühjahr und Sommer natürlich besser erkennbar als noch Ende des vergangenen Jahres. Insgesamt haben wir versucht, mit den vorhandenen Mitteln das Optimum zu erreichen“, so Fedchenheuer, der darauf verweist, dass auch ein Rasengrabfeld neu angelegt wurde. Schön stattlich präsentiert sich nun auch wieder das Eingangstor. Die Erneuerung der Portale war nötig geworden, nachdem eines bei Arbeiten im Jahr 2016 durch einen Lastwagen beschädigt wurde. Nach Rücksprache mit dem Denkmalamt wurden sie neu angefertigt. Zudem wurde das gusseiserne Tor überarbeitet.

Nur noch kleinere Arbeiten

„Wir müssen jetzt an der einen oder anderen Stelle noch einmal säen und kleinere Arbeiten vornehmen. Ansonsten sind wir fertig“, so Fedchenheuer.

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