Giengen Quick Quack: Wenn die Enten erst beim zweiten Anlauf schwimmen

Giengen / HZ 10.06.2018
Auch bei der 9. Auflage sahen viele Zuschauer den 1000 Gummitierchen hinterher und hatten einen unterhaltsamen Nachmittag.

Aller guten Dinge sind manchmal zwei. Zum Beispiel der Start des Entenrennens, bei dem auch bei der neunten Austragung das Publikum in großer Zahl vertreten war und gemeinsam mit Oberbürgermeister Dieter Henle ein zweites Mal von zehn bis null abwärts zählen durfte, bis sich die Falltür des in der Luft baumelnden Korbs öffnete und die Enten ins Wasser plumpsten. Beim ersten Versuch hatte die Öffnung geklemmt, nur ein paar Ausreißerenten waren durch den schmalen offenen Spalt ins Wasser gefallen.

Der guten Laune der Zuschauer an diesem sommerlich schwülheißen Nachmittag tat dies keinen Abbruch. Warum auch – ein Spaß war es allemal wieder, was der örtliche Gewerbe- und Handelsverein 2010 ins Leben gerufen hatte. Mit steigendem Erfolg: bei der ersten Austragung wippten rund 500 Gummienten auf der Brenz, am Samstag waren es rund 1000. Die Vorsitzenden des GHV, Thomas Nock und Klaus Schlumpberger, fischten am Ziel auch wieder die Enten aus dem Wasser, begleitet wurde das Rennen durch die DLRG-Ortsgruppe.

Erlös für die AWO-Kinderfreizeit

Kein Wunder, das rundum gute Laune herrschte: lässt sich am Tag des Entenrennens ein unterhaltsamer Nachmittag am Brenzufer beim Skulpturenpark verbringen. Kulinarische Angebote gab es ebenso wie musikalische (am Samstag mit Andreas Antoniuk und Ricarda Rickert), dazu einen Aktionsstand der AOK.

Der Erlös aus dem diesjährigen Entenrennen kommt einem guten Zweck zu Gute: in diesem Jahr der Kinderfreizeit der Arbeiterwohlfahrt (AWO), die auch in diesem Sommer wieder im Hasenloch stattfinden wird. Dank vieler Sponsoren (für die Hauptpreise die Firmen Steiff und Obi sowie die Heidenheimer Zeitung) gab es insgesamt 60 Gewinner. Die drei ersten Preise gehen nach Giengen, Herbrechtingen und Hermaringen.

Freestyle: Badetiere schwimmen auf der Brenz

In kleinerem Rahmen gab's auch wieder ein Freestyle-Rennen, bei dem Kinder eine halbe Stunden nach dem Hauptrennen ihre aufblasbaren-Lieblingsschwimmtiere ins Wasser werfen und diese auf dem Weg zum Ziel verfolgen durften, wo auch diese wieder sorgsam rausgefischt wurden.

Ein mit dem Verlauf des nachmittags sichtlich zufriedener OB Henle ließ sich den Hinweis nicht nehmen, wieviel doch an diesem Wochenende in der Stadt geboten war – das Sommerfest in Burgberg, der E-Mobilitätstag, die Nachhaltigkeitstage mit der Präsentation des THW. (Ausführliche Berichte dazu folgen)

Ausreißer ohne Vorteil

Übrigens: Die paar wenigen Ausreißerenten, die beim ersten Start durch den schmalen Spalt ins Wasser fielen, hatten trotz ihres minutenlangen Vorsprungs keinen Einfluss aufs Ergebnis des Rennens. Ihre Nummern waren nicht verkauft worden, sie schwammen somit nur als Dekoration mit. Alle Gewinnerenten stammen aus dem zweiten Start.

Hier gibt’s aber schon einmal viele Bilder: