Giengen Verregneter Aktionstag: Von 500 Radlern weit entfernt

Giengen / Dieter Reichl 02.09.2018
Trotz regnerischem Wetter konnte die gemeinsame Veranstaltung der Städte Giengen und Niederstotzingen stattfinden. Die Teilnehmerzahl allerdings blieb bescheiden.

Ein bisschen schade war's natürlich schon, dass der für diese Woche versprochene Altweibersommer noch auf sich warten ließ. Dennoch: von ein paar Wolken und ein paar Regentröpfchen lässt sich der erlebnishungrige Schwabe nicht von seinem Freizeitvergnügen abhalten. „Ja, es wird geradelt“, war denn auch um 10 Uhr am eigens eingerichteten, sehr gefragten Schlechtwettertelefon zu erfahren.

Von 11 bis 17 Uhr fand also dieser von der Stadt Giengen und der Stadt Niederstotzingen erstmals gemeinsam angebotene Fahrrad-Aktionstag statt. Gefördert und unterstützt wurde er vom Landkreis Heidenheim und der Kreissparkasse.

Verbindungsstraße gesperrt

Damit die Radler auf den rund fünf Kilometern zwischen dem Startpunkt, dem Höhlenhaus in Hürben, und dem Archäopark bei Stetten unbehelligt blieben und sich gefahrlos bewegen konnten, war sogar die Straße für den Autoverkehr gesperrt. Was von den Radlern, die dann doch oft im Familienverbund unterwegs waren, laut Siegward Schottky vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) auch sehr genossen wurde.

Die Hoffnung der Veranstalter auf einen trockenen Nachmittag erfüllte sich indes nicht, das Nieseln wollte nicht mehr aufhören. Und so waren anstatt der 500 erwarteten Teilnehmer deutlich weniger unterwegs. Gezählt wurden sie zwar nicht, nach Schätzung von Ellen Weiß (Stadt Giengen) und Bernd Hegele (Stadt Niederstotzingen) werden es einige Dutzend Unverdrossene gewesen sein, die den Erlebnisparcours abradelten, oder Teile davon abwanderten.

Dennoch zeigten sich die Veranstalter nicht über die Maßen enttäuscht. Im Gegenteil, sie hielten es für sinnvoll, den Erlebnistag nicht abzusagen. Zum einen wegen des dann doch erheblichen Aufwands für die verschiedenen Aktions-Stationen zwischen der Vogelherd- und der Charlottenhöhle, und zum anderen, so Bernd Hegele, sei am Archäopark Vogelherd gestern Nachmittag dann doch weit mehr Betrieb gewesen als sonst an einem verregneten Sonntag. Für ihn ein Zeichen, dass das Angebot dann doch Anklang fand.

Keinesfalls will man sich durch diesen vom Wetter her leicht getrübten Versuch abhalten lassen, Ähnliches in Zukunft, und vielleicht mit zweijährigem Abstand, wieder zu versuchen. Das betonten Ellen Weiß wie Bernd Hegele gleichermaßen.

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