Giengen Urnenwand: Für zwei Erweiterungen ist noch Platz

Wird erweitert: die Urnenwand auf dem Giengener Friedhof in der Nähe der Aussegnungshalle. Der erste Bauteil entstand 2006.
Wird erweitert: die Urnenwand auf dem Giengener Friedhof in der Nähe der Aussegnungshalle. Der erste Bauteil entstand 2006. © Foto: Archiv
Giengen / Von Dieter Reichl 03.07.2018
Die Urnenwandanlage bei der Aussegnungshalle wird durch den mittlerweile siebten Bauabschnitt vergrößert. Rund 150 000 Euro sind im Haushaltsplan bereitgestellt.

Die Urnenwandanlage auf dem Giengener Friedhof wird in diesem Sommer um einen siebten Bauabschnitt und damit um 120 Kammern erweitert. Die 2005 vom Gemeinderat beschlossene und seit 2006 umgesetzte Konzeption wird dabei konsequent weiter verfolgt.

In den vergangenen zwölf Jahren wurden in sechs Bauabschnitten insgesamt sieben Urnenwände mit je 40 Kammern erstellt. Im nun folgenden Bauabschnitt wird eine Doppelwand erstellt, mit auf der Vorder- und Rückseite jeweils 60 Kammern.

Somit wächst die Anlage um insgesamt 120 Kammern. Investiert werden hierbei rund 150 000 Euro, das Bild ist im Haushaltsplan 2018 bereitgestellt.

Einen Engpass gibt es noch nicht auf dem Giengener Friedhof. Wie der Leiter des Tiefbauamts, Alexander Fuchs, dem Ausschuss für Umwelt, Planung und Technik berichtete, sind aktuell 30 Urnenkammern frei. 20 bis 25 Kammern pro Jahr werden neu belegt.

Wenn die neue Doppelwand mit ihren 120 Kammern steht, wird in etwa fünf bis sechs Jahren der achte und letzte Bauabschnitt anstehen, wiederum mit 120 Kammern. Danach steht die Urnenwandanlage dann in ihrer abschließenden und endgültigen Form und kann dann auch nicht mehr erweitert werden.

Man rechne damit, dass dies in etwa zwölf Jahren der Fall sein wird, sagte Fuchs. Die seitherige Urnenwand ist seit zehn Jahren in betrieb, auch dort werden erste Plätze wieder frei, berichtete er.

Keine freien Felder

Auf die Frage, wie es um den Traditionsbestand im Friedhof bestellt ist, berichtete Fuchs, dass dort im lauf der Zeit zwar in den verschiedensten Feldern Wahl- oder auch Reihengräber aufgelöst werden, dass aber bislang keine kompletten Felder frei werden. Wenn dies einmal der Fall sein sollte, werde man sich auch Gedanken über neue Gestaltungsformen auf dem städtischen Friedhof.

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