Pokal Überwiegend gute Aufwinde bei den Modellfliegern

Beim 30. Thermikpokal im Taubentäle gingen Segelflugmodelle mit beträchtlicher Spannweite an den Start.
Beim 30. Thermikpokal im Taubentäle gingen Segelflugmodelle mit beträchtlicher Spannweite an den Start. © Foto: unknown
22.09.2015
Veranstaltung mit langer Tradition: Am Sonntag konnte der Modellflug-Sportverein Giengen (MSV) seinen Thermikpokal für vorbildähnliche Segelflugmodelle bereits zum 30. Mal veranstalten.

Auf eine derartig lange Tradition können nur wenige Modell-Segelflugwettbewerbe zurückblicken. Auch diesmal hatten sich viele Modellflugpiloten aus dem Süddeutschen Raum auf dem MSV-Fluggelände im Taubentäle eingefunden.

Die Schleppmaschinen brachten die Segelflugmodelle auf eine Ausgangshöhe von 300 Metren. Ab dieser Höhe mussten sich die Modellflug-Piloten per Funkfernsteuerung selber auf die Suche nach thermischen Aufwinden mit ihren vorbildähnlichen Segelflugmodellen – teilweise mit einer Spannweite von sechs Metern – machen.

Aufgabe beim Thermikpokal sind drei Wertungsflüge mit mindestens 30 Minuten Flugzeit und einer anschließenden Ziellandung in einem markierten Wertungsfeld. Der leichte nördliche Wind und die teilweise dichte Bewölkung sorgten für überwiegend gute Aufwinde. Somit konnten zahlreiche Modellflug-Piloten die drei Wertungsflüge vollständig erreichen. Die anschließenden Ziellandungen auf dem perfekt gepflegten Fluggelände trennte dann jedoch die Spreu vom Weizen. Landungen innerhalb des Wertungsfeldes ergaben zusätzlich 200 Punkte.

Ralph Mittelbach aus Nürnberg sicherte sich den 1. Platz und konnte den Wanderpokal mit ins heimische Wohnzimmer nehmen. Platz zwei belegte Dominik Hufnagel aus Markt Wald vor MSV-Mitglied Karl-Heinz Brannath aus Heidenheim.

Über eine weitere gute Platzierung konnte sich MSV-Mitglied, Siegfried Eisenmaier aus Steinheim freuen. Beim 36. Mindelpokal für ferngesteuerte Segelflugmodelle in Thannhausen bei Krumbach belegte er am Ende den zweiten Platz.