Giengen Straßenbeleuchtung: Masten werden ausgetauscht

Hell strahlen die LED-Lampen nach der Umrüstung der Straßenbeleuchtung.
Hell strahlen die LED-Lampen nach der Umrüstung der Straßenbeleuchtung. © Foto: Archiv/Markus Brandhuber
Giengen / Von Dieter Reichl 04.02.2019
Auch nach der Umstellung auf LED fallen Kosten für den Unterhalt an.

Natürlich wird die Stadt Giengen nach der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED Stromkosten einsparen, und zwar in ganz erheblichem Maße. Ausgaben fallen für den Unterhalt der Beleuchtungsanlagen allerdings auch an. Beides wurde im Zuge der Haushaltsberatungen deutlich.

So fiel im Gemeinderat bei der Diskussion des Verwaltungshaushalt auf, dass in diesem Jahr bei der Unterhaltung der Beleuchtungsanlagen die Summe von 65000 Euro eingestellt ist, und damit erheblich mehr als die 10000 Euro, die im Vorjahr veranschlagt waren.

Der Leiter des Tiefbauamts, Alexander Fuchs sagte, im Rahmen einer Standsicherheitsprüfung von 270 Lichtmasten hätte sich ergeben, dass einige Masten bei einem Kostenvolumen von 17000 Euro ausgetauscht werden müssten. Des weiteren seien drei Schaltanlagen in einem schlechten Zustand. Stadtrat Martin Unseld wunderte sich, dass der Mastentausch nicht im Zuge der Umrüstung auf LED erfolgt sei. Dies sei nur zum Teil und nicht grundsätzlich geschehen, sagte Fuchs. Dies werde auch nicht bezuschusst und erfolge jetzt Zug um Zug im Rahmen des Unterhalts der Anlagen. Die zum Tausch anstehenden Masten seien zum Teil 40 bis 50 Jahre alt.

Sehr erfreulich indes der Blick auf die Stromkosten: veranschlagt sind 75000 Euro. Man rechne für die Straßenbeleuchtung nach Umstellung auf LED mit einem Drittel der früheren Kosten, sagte Fuchs.

Zwei Jahre Umrüstung

Gut zwei Jahre dauerte die Umrüstung der rund 2900 Brennstellen der Straßenbeleuchtung in Giengen. Im September 2016 wurde in der Nordstadt begonnen. Die Ziele: eine erhebliche Reduktion der CO2-Emissionen, erhebliche Energie- und damit Kosteneinsparungen, eine insgesamt bessere Ausleuchtung sowie die Aufgabe der Nachtabschaltung. Die Kosten der Umstellung beliefen sich auf rund 1,45 Millionen Euro, erhebliche Fördermittel flossen.

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