Steiff-Sommer Steiff-Sommer: Ballone und Feuerwerk lockten besonders

Giengen / Mathias Ostertag 02.07.2018
Das dreitägige Familienfest auf dem Margarete-Steiff-Platz lockte einmal mehr die Massen aus Nah und Fern. Gerade das Ballonglühen und das Feuerwerk am Samstagabend kamen gut an.

Wenn in Giengen eines der beiden großen Events der Firma Steiff ansteht, dann sieht man in der Großen Kreisstadt allerlei unbekannte Autokennzeichen. Sammler und Tagestouristen, völlig egal ob aus allen Teilen Deutschlands oder aller Herren Welt Länder, bevölkern dann für drei Tage das Gelände der Margarete-Steiff-GmbH – und nehmen neben der großen Versteigerungsaktion, die traditionell Samstagabends in der Schranne stattfindet, auch das große Rahmenprogramm auf dem Platz vor dem Steiff-Museum und einen ausgedehnten Bummel durch die internationale Verkaufsbörse oder den Sommermarkt der Kunsthandwerker und regionalen Aussteller mit.

„Es ist tatsächlich so, dass viele Steiff-Fans den Termin hier in Giengen fest einplanen und dann in der Gegend ihren Urlaub verbringen“, sagt Museumsleiterin Simone-Pürckhauer. Viele Sammler von weiter weg nutzten zum Beispiel auch die Heimreise aus dem Urlaub für einen Abstecher nach Giengen, so Pürckhauer.

Geburtshaus besser ausschildern

Hochzufrieden ist man mit dem Verklauf des dreitägigen Familenfests ohnehin. Bei der Besucherzahl dürfte man die anvisierte Zahl von rund 40 000 Gästen wie in den Vorjahren angesichts des Sommerwetters erneut erreicht haben, von Seiten der an der internationalen Verkaufsbörse wie auch der Besucher hat Simone Pürckhauer bis Sonntagnachmittag nur Positives gehört – von wirklich kleinen Mängeln einmal abgesehen. „Der Weg zum Geburtshaus von Margarete Steiff könnte noch besser ausgeschildert sein“, greift die Museumschefin den Hinweis mehrerer Besucher auf. „Das werden wir nächstes Jahr behoben haben“, verspricht sie. Ansonsten habe vieles auch heuer wieder reibungslos geklappt – was auch ein Verdienst der rund 100 Helfer sei, die von Seiten der Firma Steiff im Dauereinsatz waren. „Ohne sie wär eine Veranstaltung in dieser Größe nicht zu stemmen“, so Pürckhauer.

Maffay-Besuch als Höhepunkt

Zum Programm gehörte auch heuer wieder viel Bewährtes – und so manches Neue. „Der Besuch von Peter Maffay war ein absolutes Highlight und kam bei den Gästen richtig gut an“, sagt Simone Pürckhauer. Viel Publikumsverkehr herrscht auch traditionell immer am Samstagabend, wenn einerseits in der Schranne die Sammler bei der großen Auktion auf ihre Kosten kommen und andererseits das Programm auf dem Margarete-Steiff-Platz mit dem Ballonglühen, Unterhaltungsmusik und dem abschließenden Musik-Feuerwerk seinen Höhepunkt erreicht. „Zum Glück konnte auch wieder das zuletzt dem starken Wind zum Opfer gefallene Ballonglühen stattfinden“, so Pürckhauer, die selbst aber vor allem immer dem Feuerwerk entgegenfieberte. „Da werde ich immer ganz sentimental“, sagt sie lachend.

FCH-Autogramme heiß begehrt

Zum nunmehr achten Mal bereits standen dann am gestrigen Sonntagmorgen die Profifußballer des 1. FC Heidenheim zur Autogrammstunde parat. Und selbstverständlich war auch hier der Andrang enorm – schließlich war der der FCH mit dem kompletten Kader nach Giengen gekommen, was es für die meist jungen Autogrammjäger besonders einfach machte, an eine persönliche Signatur des Lieblingsfußballers zu kommen.

Ebenfalls ein Autogramm abholen konnte man sich an mehreren Terminen von Joachim Steiff, dem Urgroßneffen der Firmengründerin. Und nicht zuletzt gab es auf der Bühne das gesamte Wochenende über musikalische wie sportliche Beiträge verschiedener Gruppen aus der Region.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel