Verkehr Stadtrandstraße: Noch keine Bauausgaben, aber Planungsleistungen

Wann am heutigen Bahnübergang vorbei eine Anbindung in Richtung Ried gebaut wird, ist noch nicht absehbar. Planerisch allerdings will man am Ball bleiben.
Wann am heutigen Bahnübergang vorbei eine Anbindung in Richtung Ried gebaut wird, ist noch nicht absehbar. Planerisch allerdings will man am Ball bleiben. © Foto: Foto: moh
Giengen / Dieter Reichl 15.11.2012
Auch wenn sich längst noch nicht absehen lässt, wann gebaut wird - Planungsleistungen für die Stadtrandstraße sind bereits im Haushaltsplan 2013 enthalten.

Mit neuen Plänen und einem neuen Ansatz fand die Stadtrandstraße und damit auch die Anbindung ans Ried vor kurzem wieder Eingang in die Diskussion um die Stadtentwicklung. Im Zusammenhang mit der Verkehrskonzeption für die Innenstadt sprach OB Gerrit Elser bei der Einbringung des Haushaltsplans 2013 von einem„großen Thema, um die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt weiterzubringen.“

Bis gebaut wird, wird noch einige Zeit vergehen. So ist das Projekt auch in der mittelfristigen Finanzplanung der Stadt bis 2016 mit Bauausgaben noch nicht aufgeführt. Planerisch allerdings will man bereits im kommenden Jahr 2013 weiter am Ball bleiben: 72 000 Euro umfasst der Planansatz in der Rubrik„Sächlicher Aufwand für Stadtplanung“, wobei 20 000 Euro für die Planung der Stadtrandstraße vorgesehen sind.

„Das ist auch dringend nötig“, verdeutlichte Elser. Denn ganz in die unbekannte Zukunft kann das Projekt nicht geschoben werden. Ein fixer Termin rückt mit dem Jahr 2018 auch schon in greifbare Nähe: dann nämlich läuft die außerkamerale Finanzierung des Grunderwerbs im Ried aus. Dieser wird dann mit zwei Millionen Euro auf dem Haushalt lasten.„Das heißt, bis zu diesem Zeitpunkt sollten wir uns aufgestellt haben“, so Elser.„Noch nicht viel Geld, aber viel Arbeit wartet diesbezüglich auf uns.“

Vor der Thematik Stadtrandstraße steht, auch das machte Elser deutlich, schon allein aufgrund der gesetzlichen Vorgaben die Thematik der Kinderbetreuung in der Stadt. Konkret geht es neben dem aktuell laufenden Neubau in den Salztrögen in der Südstadt um die Schaffung einer zweiten Betreuungseinrichtung im Gebiet der Innenstadt. Nach bisherigen Vorstellungen, aber noch nicht endgültig beschlossen, soll diese im Bergschulgebäude ihren Platz finden. 100 000 Euro sind hierfür im kommenden Jahr an Planungsleistungen vorgesehen.

Dann aber soll die Thematik der Riedanbindung angegangen werden. Notwendig allerdings bleibt laut Elser eine„entsprechende Haushaltsdisziplin“.