Giengen / rei Für ihre Erfolge im vergangenen Jahr wurden die erfolgreichen Athleten aus den verschiedensten Sportarten im Rahmen einer Feierstunde mit buntem Programm und einem Stehempfang gewürdigt.

Als „sportliche Botschafter der Stadt“ bezeichnete Oberbürgermeister Dieter Henle die Athleten, die im Rahmen der Sportlerehrung für ihre Erfolge im Sportjahr 2018 geehrt wurden. Wie im Vorjahr fand diese Ehrung in großem Rahmen in der Walter-Schmid-Halle statt, moderiert, ebenfalls wie im Vorjahr, von SWR-Moderator Markus Brock. 87 Sportler wurden in diesem Jahr ausgezeichnet. Umrahmt wurde die Veranstaltung am Freitagabend vom Männerchor Mann-oh-Mann unter Leitung von Ulrich Meier. Darüber hinaus erfreute eine Showeinlage der rhythmischen Sportgymnastik der TSG Giengen unter Leitung von Michaela Szaszur und Janina Hautmann und ein abschließender Stehempfang. Zudem wurde der Förderpreis der AOK – wiederum Hauptsponsor der Veranstaltung, unter den anwesenden Sportlern verlost.

In seinem Grußwort bezeichnete OB Henle Giengen ausdrücklich als „sportfreudige Stadt“, und zwar im Spitzen- und Leistungssport wie auch im Breitensport. Henle nannte hier beispielhaft den Stadtlauf, den Firmenlauf, den in Kürze anstehenden Margarete-Steiff-Beach-Volleyballcup sowie das Sportkarussell an der Bühlschule. Es sei deshalb auch eine gute Tradition, die erfolgreichen Sportler der Stadt öffentlich zu würdigen. Erfolg, so Henle, hänge von einer Vielzahl von Faktoren ab. Zum einen brauche es Talent, dann aber auch Disziplin, Ehrgeiz und Zielstrebigkeit, um am Trainingsprogramm festzuhalten.

Die nachhaltige Entwicklung des Sports in einer Stadt basiere ebenfalls auf vielen Komponenten: der Infrastruktur, den Vereinen, dem Ehrenamt, den Sponsoren. Diesen Themen widme man sich aktuell im Rahmen der Fortschreibung des Sportentwicklungsplans. Die nächste Sitzung des Stadtsportrings soll Ende des Monats stattfinden. Es gelte, sich als Team zu sehen, offen für Herausforderungen und Kompromisse zu sein, und es brauche auch das nötige Quäntchen Geduld.

Die Stadt Giengen besitze ein Herz für den Sport und für das Ehrenamt, sagte der Präsident des Sportkreises Heidenheim, Klaus-Dieter Marx. Es gebe einen Eintopf mit guten Zutaten, bestehend unter anderem aus Sportlern, Trainer und Übungsleitern. „Bleiben Sie bei uns“, appellierte Marx. Auch wenn der Leistungssport wichtig sei und einen hohen Unterhaltungswert besitze, habe Sport grundsätzlich viel zu tun mit Wohlbefinden und Gesundheit. Die kommunale Anerkennung sei für die Sportler ein besonderer Moment. Sportler würden eine Vorbildfunktion ausüben, sagte Marx, und sie seien nicht zuletzt auch für Arbeitgeber interessant: Mit ihrer Disziplin und Nachhaltigkeit würden sie auch wichtige Voraussetzungen mitbringen für einen guten und zuverlässigen Arbeitnehmer.

87 Sportler wurden in der Walter-Schmid-Halle bei der diesjährigen Sportlerwahl ausgezeichnet.

Beachvolleyball mit Steiff und TSG

OB Henle erwähnte es kurz in seinem Grußwort: demnächst findet mit dem Steiff-Beachvolleyball-Cup ein Sportereignis statt, das Spitzen- und Breitensport verbindet. Er findet statt beim Steiffmuseum, und zwar am Wochenende vom 24. bis 26. Mai.