Giengen / rei Ein Rückblick auf das umfangreiche Arbeitsprogramm sowie die stattlichen Finanzbewegungen bei der Sanierung des Bauwerks wurden bei der Hauptversammlung der Interessengemeinschaft vorgelegt.

Im Rahmen der Hauptversammlung der Interessengemeinschaft Kaltenburg berichtete der Vorsitzende Clemens Stahl über das umfangreiche Arbeitsprogramm im zurückliegenden Jahr mit zahlreichen Vorstandssitzungen. Er ließ auch die Benefizveranstaltungen zugunsten der Kaltenburg Revue passieren. Er beendete seinen Bericht mit einem Appell: „Lassen wir nicht nach, das Kulturgut Kaltenburg weiterzuentwickeln, es in den restlichen Bereichen weiter zu sanieren und mit entsprechenden Veranstaltungen für Bürgerschaft und Gäste zu öffnen und zu präsentieren. Unser Verein ist kein gewöhnlicher Verein, sondern er trägt eine wichtige öffentliche Aufgabe unter den Begriffen Denkmalschutz, Heimatverbundenheit, Lebensfreude.“

Zahlreiche Arbeitseinsätze

Ulrich Zimmermann berichtete von den Arbeitseinsätzen des Technikteams seit der letzten Mitgliederversammlung. Es wurden Bäume gefällt, Astwerk und Sträucher entfernt und das Atrium mit einer dritten Sitzsteinreihe erweitert. Für den Einbau der Fenster im Südturm mussten zuvor Algen entfernt werden und die Fensterlaibungen vorbereitet werden.

Beate Probst berichtete von der Arbeit des Veranstaltungsteams, das beim Tag des offenen Denkmals, den Benefizveranstaltungen zugunsten der Kaltenburg und bei der Preisverleihung durch die Denkmalstiftung im Einsatz war.

Große Geldbewegungen

Schatzmeister Hans Albrecht hatte über große Geldbewegungen zu berichten. Den Einnahmen von 362 000 Euro standen Ausgaben von 440 000 Euro gegenüber. Ausstehende Zuschüsse mussten mit einem Zwischenkredit überbrückt werden. Der zweite Sanierungsabschnitt verursachte Kosten in Höhe von über 43 0000 Euro. Zum Jahreswechsel war die Mitgliederzahl auf 360 angewachsen.

Schriftführer Hans Mack berichtete über eine rege Nachfrage nach Burgführungen, die jetzt 2019 angelaufen sind, nachdem das Gelände nach Beendigung der Bauarbeiten überall begangen werden kann.

Die Kassenprüfer bestätigten Hans Albrecht eine hervorragende Kassenführung und so wurde von Raymond Hechler die Entlastung des Schatzmeisters beantragt, die einstimmig erfolgte wie auch die anschließende Entlastung des Vorstandes.

Neues Gesicht im Vorstand

Nachdem drei Vorstandsmitglieder ausgeschieden waren, wurde Günter Kircher aus Niederstotzingen neu ins Vorstandsteam aufgenommen. Zusätzlich soll der Heimat- und Höhlenverein sowie der Albverein Hürben je einen Vertreter in die Vorstandschaft der Kaltenburger entsenden.

Abgerundet wurde die Hauptversammlung durch den Tonfilm von Eckhard Baschin, der die Baumaßnahmen beginnend mit der Sanierung der Ostmauer bis heute umfassend dokumentiert hat.